Füller

Panta rhei

Alles fließt!

Wer kann schon zweimal in den selben Fluss springen? Schon beim Schwimmen ist jedes mal anderes Wasser um uns herum. Das bedeutet also ständige — oh Moment …

Die Füllung für den Füller

Die Füllung für den Füller

Man sollte immer Ersatztinte bereit liegen haben, falls man gerade so schön in genanntem Fluss ist, wäre es peinlich, wenn man dann nicht ganz schnell nachladen kann.

Tja, so war das damals, in der Vor-EDV Zeit. Ich habe gerne geschrieben — meine Gedanken zu Papier gebracht und dann kam es schon hin und wieder vor, das mitten im schönsten Fluss einfach die Brühe aus ging. Es gab damals wohl kaum etwas schlimmeres für mich. Alleine schon das Aufschrauben des Füllers und der Wechsel der Patrone war für mich damals so eine massive Ablenkung, das danach an ein Weiterschreiben nicht mehr zu denken war.

Kugelschreiber?

Na ja, die sind damals keine Alternative für mich gewesen. Es gibt kaum etwas Interessanteres, als Tinte während des Schreibens beim Trocknen zu beobachten. Wenn so langsam der Glanz verschwindet und einem matten Blau (oder Schwarz) Platz macht. So verrückt es klingt, aber das war damals meine Anregung, weiter zu schreiben. So wurden schnell mal 10 — 15 — 20 Blatt eng beschrieben gefüllt.

Passiert mir das Heute noch?

Ja, durchaus. Allerdings sind die Unterbrechungen nicht mehr dadurch verursacht, das ich den Monitor nachfüllen muss. Heute wird die Ablenkungsrolle vom 2. Tab im Browser übernommen. Da ist Facebook offen und ich kann damit rechnen, das bald ein leises „Palömm” zu hören ist.

Einen Unterbrechungsfreien und kreativen Tag wünsche ich euch, liebe Lesewillige 😀

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2 Gedanken zu „Panta rhei

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