Der Metterschling

Ein Metterschling mit flauen Bügeln, log durch die Fluft.

Er war einem Computer entnommen,
dem war etwas durcheinander gekommen.
Irgend ein Rädchen, irgend ein Drähtchen.
Als man es merkte, da wars schon zu spätchen.

Da war der Metterschling schon ganz weit fort,
wanz geit.

Quelle: Irgend ein Lesebuch der 1. oder 2. Volksschulklassen in Bayern.
Irgendwann zwischen 1970 und 1975. (Gedächtniszitat)

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4 Gedanken zu „Der Metterschling

  1. sirpamononen

    was das menschliche gehirn alles kann!
    „Gmäeß eneir Sutide eneir elgnihcesn Uvinisterät ist es nchit witihcg, in wlecehr Rneflogheie die Bstachuebn in eneim Wrot snid, das ezniige was wcthiig ist, ist, dass der estre und der leztte Bstabchue an der ritihcegn Pstoiion snid. Der Rset knan ein ttoaelr Bsinöldn sien, tedztorm knan man ihn onhe Pemoblre lseen. Das ist so, wiel wir nciht jeedn Bstachuebn enzelin leesn, snderon das Wrot als gseatems.“

    (Aufgrund einer Studie an einer englischen Universität ist es egal, in welcher Reihenfolge die Buchstaben in einem Wort stehen, das einzig wichtige dabei ist, dass der erste und letzte Buchstabe am richtigen Platz sind. Der Rest kann totaler Blödsinn sein, und man kanns es trotzdem ohne Probleme lesen. Das geht deshalb, weil wir nicht Buchstabe für Buchstabe einzeln lesen, sondern Wörter als Ganzes).

    1. Charly Schwarzer Autor

      Stimmt, das ist schon faszinierend. Das ist sogar so bemerkenswert, das mir ein Fehler in der „Übersetzung“ aufgefallen ist. Im Original steht am Ende: „… sondern das Wort als gesamtes.“ nicht „… sondern die Wörter als Ganzes“.
      Unglaublich 😀

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