Archiv für den Tag 19. Dezember 2013

Gesunde Ernährung!

Mega-Tipp für alle Maler und Lackierer:

Kochen sie immer Lack-Dose-frei, ihrer Gesundheit zuliebe!

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Bäume

Ein verrückter Traum.

Was machst Du eigentlich Nachts so?

Diese Frage wird mir oft gestellt, besonders weil ich ja mit meiner inneren Uhr irgendwie in zwischen der japanischen und der hawaiianischen Zeitzone hin und her schwimme. Das verwirrt manche Freunde und Bekannte. Die guten Freunde haben sich schon daran gewöhnt. Ich schlafe genau so lange, wie jeder andere auch, allerdings bin ich meist weg, wenn andere gerade mal ihr Abendessen zubereiten.

Zum Schlafen gehört auch das Träumen:

Holzfäller

Der Holzfäller beim Kuchenerwerb

Normalerweise bekomme ich von meinen Träumen nicht viel mit, aber Heute war einer der seltenen Fälle, bei denen ich mich noch recht gut an mein nächtliches Kopfkino erinnere:

Ich befand mich in einer alten Blockhütte. Gerade aufgestanden, warf ich noch ein paar Holzscheite in die noch glimmende Glut des offenen Kamins. Draußen glitten lautlos dicke weiße Flocken zu Boden. Ich trug ein kariertes Hemd, ein paar Jeans und warme Winterstiefel. Mein Magen lies anfragen, wann es denn mal etwas zu Essen gäbe. Mein Magen ist bei solchen Fragen immer sehr höflich und zuvorkommend — am Anfang zumindest. Danach kann er schon mal ungemütlich werden.

Also Jacke anziehen, Wollmütze aufsetzen und ab nach draußen. Neben der Tür steht eine scharfe Axt, mein treuer Freund, mit dem ich schon so viele Bäume in die Horizontale gebracht habe.

Im Wald

Ich stapfe mit der Axt über der Schulter nach draußen und sauge die kalte Luft ein. Die Sonne ist noch nicht zu sehen, was bei den dicken Schneewolken auch nicht anders zu erwarten war, dennoch schickt sie einen ersten schwachen rötlichen Strahl durch die Wolken. Vor mir liegt ein Wald, dicht bestanden mit den verschiedensten Bäumen. Welchen werde ich Heute wählen? Der Paprikabaum oder doch lieber den Schweinsbaum?

Unter meinen Stiefeln knirscht der Schnee. Da steht er vor mir! Eigentlich wollte ich ja gar nicht, aber mein Magen meint, wir hätten schon lange keinen Kuchen mehr gehabt. Also, damit der Herr nicht brummig wird, ziehe ich meine Jacke aus, nehme die Axt und hole aus. Der Kuchenbaum zittert unter ihren Schlägen. Zwei — Drei — Vier schnelle Hiebe und er neigt sich in Zeitlupe dem Schnee entgegen.

Ein stattlicher Bursche!

Ich glaube, ich habe einen guten Fang gemacht. Seine Maserung ist nahezu perfekt! Schnell trenne ich einen ordentlichen Klotz aus dem Stamm, dann richte ich den Baum wieder auf und sehe zu, wie der langsam wieder mit der Wurzel verwächst.

Ich packe den Klotz in meine Tasche, nehme meine Jacke und die Axt und mache mich auf den Weg nach Hause. „Wirds jetzt bald mal Alter? Ich habe Hunger!” Mägen können so penetrant sein, eurer auch? Auf dem Rückweg rupfe ich noch etwas Schokoguss von einem Schokoladenbusch am Wegrand und komme dann endlich zu Hause an. Der Klotz wird noch schnell ausgehöhlt und der Schokoguss über dem Feuer erwärmt, dann kann es los gehen. Es gibt leckeren Baumkuchen! 😀

Baumkuchen

Baumkuchen

Träume können manchmal sehr verwirrend sein, liebe Lesewillige. Ich wünsche euch einen bezaubernden Vize-Freitag! 😀