Archiv für den Tag 31. Dezember 2013

Die Rückseite des Jahres

Jahresrückblick 2013

In dieser Zeit sprießen sie wieder überall wie  die Pilse aus dem Zapfhahn: Die Jahresrückblicke. Wer bin ich schon, als das ich mich dieser Tradition verweigern dürfte?

Auch wenn das voraussetzt, das ich mich jetzt aus meinem bequemen Bettchen erheben und persönlich nachsehen muss, werde ich es tun. Hier ist das Ergebnis meines Rückblicks:

„Königs-Grenadille (Passiflora quadrangularis L)

Passionsfrucht

Passionsfrucht

Die Königs – Grenadille auch Riesen – Grenadille  oder Barbadine genannt, ist eine ausdauernde, schnellwachsende Kletterpflanze aus der Familie der Passionsblumengewächse. Ihr vierkantiger, kräftiger Stängel  verholzt an der Basis; die glatten, gegenständig” … Wie bitte? Was das soll?

Das ist mein Jahresrückblick. Genau das steht auf der letzten Seite meines Jahreskalenders, ich blicke also auf mein Jahr zurück. Den Kalender bekam ich Anfang des Jahres, als Werbegeschenk von meiner Apotheke. Nicht gerade ein Kalender, wie ich ihn mir selbst kaufen würde, aber als geschenkter Gaul eigentlich optimal.

Wie ist denn nun mein Jahr wirklich verlaufen?

Also im Prinzip genau wie das Jahr davor in das was noch kommen wird. Gesundheitlich geht es mir nicht so berauschend gut, der Blutdruck schwankt trotz der halben Apotheke, die ich täglich schlucken muss unberechenbar auf und ab. Wenn ich die Chemie nur eine Stunde zu spät nehme, dann rast die Pumpe wieder. Das wird mir wohl erhalten bleiben, bis ich doch mal irgendwann ins grüne Zeug auf der Wiese beiße.

Sonst ist eigentlich alles wie immer, außer das ich gegen Ende des Jahres mit dem Bloggen angefangen habe und dort meinen geistigen Abfall (wie diesen hier) entsorge. In der Hoffnung euch nicht zu sehr zu langweilen, bleibe ich dabei, auch wenn ab und zu mal ein paar Tage Pause zwischen den einzelnen Beiträgen liegt. Ich mache das ja nur zum Spaß und nicht um damit Geld zu verdienen.

Ein überaus wichtige Änderung wird sich hoffentlich so bald als möglich einstellen. Ich hoffe bald mit meiner Freundin zusammen zu ziehen. Sie lebt leider recht weit von mir entfernt, allerdings in einer Gegend, die ich sehr mag. Sobald alles Nötige an Bürokratie erledigt ist, pack ich hier meine Sachen …

Das war jetzt also nicht nur ein Jahresrück-, sondern auch ein Vorblick. Aber warum auch nicht, immerhin steht ganz am Ende des oben zitierten Kalenders noch eine kleine Übersicht über die Jahre 2014 und 2015. Was die können, kann ich genau so gut. 😉

Ich wünsche euch, liebe Lesewillige, einen „guten Rutsch“ in das neue Jahr und einen möglichst optimalen Start. Mögen euch die Schreibblockaden immer verschonen und Falls doch mal eine zuschlägt, dann schaut mal in dieses wunderbare eBook  von PR-Doktor Kerstin Hoffmann, die vielen von Euch keine Unbekannte sein dürfte.  Da stehen tolle Tipps drin, wie man dem Teufel Schreibblockade begegnen kann. Auch auf Twitter zu finden unter dem Hashtag #bloCKparade. Das Buch ist eine kostenlose Zusammenfassung aller ca. 80 Beiträge im Rahmen dieser Blogparade. 246 Seiten guter Lesestoff!

In diesem Sinne: „Rutscht gut noi“, wie meine  Dialektgenossen sagen würden. 😉

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wie wird eine Kuh georkt?

Wir orken uns eine Kuh???

Tschörmisch kann verwirrend sein!

Ich lese gerade einen Text, in dem ein paar englische Fachwörter eingestreut sind, als mein Blick geradezu magnetisch an einem Wort hängen bleibt. Ich mache mir Gedanken, was man alles mit einer Kuh machen könnte. Man kann sie auf die Weide stellen, kann sie reiten, kann sie melken, kann sie auch schlachten und zu einem leckeren Steak verarbeiten. Aber bevor mich jetzt die Veganer und Vegetarier lynchen, wie würdet ihr eigentlich eine Kuh orken? Habt ihr jemals eine Kuh georkt? Was braucht man dazu? Eventuell wäre das Vorhanden sein eines Orks von Vorteil, aber wer hat schon so ein Fantasy-Wesen bei sich zu Hause und würde die arme Kuh nicht furchtbar vor einem Ork erschrecken?

Aber wie soll man dann eine Kuh orken?

Ehrlich gesagt, ich habe keine Ahnung. Meine Orkingerfahrungen mit Kühen hielten sich bis jetzt in Grenzen. Also eine andere Strategie probieren, um das Problem zu lösen. Immerhin handelt es sich um einen Fachartikel und er wurde mit einem gewissen Ernst geschrieben. Ich kopierte die entsprechende Textstelle in mein OneNote und schaute sie mir erst einmal an. OneNote hat den Text umformatiert und machte so aus dem englischen

 „… ist das ein gutes Beispiel für Cow
orking”

Den weitaus leicher verständlichen Text:

„… ist das ein gutes Beispiel für Coworking”

Aha! Der Zeilenumbruch hat mir einen Streich gespielt. Nicht Cow – orking, sondern Co – working ist richtig. Zusammenarbeit heißt das Zauberwort! So hat die Zusammenarbeit eines schmalen Bildschirmfensters mit der deutschen Rechtschreibkorrektur den Fehler zwar erst geschaffen, aber ein breiteres Fenster und das gute alte Copy & Paste hat aus dem Orken der Kühe dann doch eine vernünftige Zusammenarbeit gemacht. Wie ich eingangs schon sagte, liebe Lesewillige, Tschörmisch kann sehr verwirrend sein, sowohl für deutsche Trennhilfen als auch für deutschsprachige Leser. 😉

Der Papierkorb von Windows

Papierkorbenergie?

Kaum einer beachtet ihn, aber jeder benutzt ihn.

Windows Nutzer kennen und nutzen ihn, aber kaum einer denkt groß über ihn nach. Den Papierkorb! Er prangt auf dem Desktop und erledigt dort schweigend und stoisch seine Aufgabe. Auch andere Betriebssysteme verfügen über ein ähnliches Instrument, um Dateien nicht schlagartig in die ewigen Jagdgründe zu schicken. So besteht im Zweifelsfall immer noch eine Rettungsmöglichkeit.

 Was passiert aber, wenn die Daten darin dann tatsächlich den Weg alles Irdischen gehen? Habt ihr darüber schon mal nachgedacht? Nun, in diesem „wahren Leben”, dessen Existenz ja immer noch der Eine oder Andere für möglich hält, sollen die Inhalte eines Papierkorbs ja in der Tat verfeuert werden können.

 Warum?

Die Möglichkeiten sind vielfältig und reichen von der Herstellung einfachen Zeitungspapiers bis hin zur endgültigen Verbrennung im Ofen eines Heizkraftwerks. Dann entsteht daraus Wärme und daraus wiederum elektrische, also Premium Energie. Aber wie ist das nun im „einzig wirklich wahren Leben”, der Online-Welt?

Da wurden die Microsoft Programmierer auf einmal hellhörig! In der Tat werden durch den Löschvorgang auf dem PC die Schreib-/Leseköpfe der Festplatte in Bewegung gesetzt und dabei Wärme erzeugt. Auch die CPU erzeugt durch die Steuertätigkeit mehr Abwärme. Auf der anderen Seite gibt es schon seit langer Zeit sogenannte Thermoelemente, welche in der Lage sind, aus vorhandener Wärme wiederum elektrischen Strom zu erzeugen.

Warum also nicht das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden und diese Wärme im PC wiederum in Strom verwandeln. Nebenbei würde dieser auch noch effektiv gekühlt werden und solche teilweise doch recht störende Dinge, weil recht laut, wie CPU Kühler überflüssig machen. Die Umwandlung von gelöschten Daten geschieht völlig lautlos.

Daher wurde nun auf Anregung des Rentners Bill Gates eine  Expertenkommission mit dem Namen „Perpetuum Energy” ins Leben gerufen, die ihre Forschungen in den Bau eines selbstversorgenden Computers umsetzen sollen. Bei Laptops, Notebooks und anderen mobilen Geräten bietet es sich regelrecht an, die Lebensdauer des internen Akkus damit zu verlängern. Bei klassischen Desktop – Geräten wäre zwar der Einbau eines Akkus notwendig, aber durchaus machbar.

Wie geht es weiter?

Vielleicht  bekommen wir eines Tages Geräte, die sich ihren Arbeitsstrom vom Löschen von Dateien erzeugen und damit ihre Lebensdauer deutlich verlängern. Man könnte sich immer eine gewisse Menge an geistigem Müll, überflüssigen Dateien oder Bildchen auf dem Computer vorhalten, um ihn bei Bedarf zu löschen und damit ein paar Extra-Minuten Strom zu erhalten. Die Zeiten, in denen der wichtige Vortrag, den man auf dem Weg zum Auditorium nur noch mal schnell im Zug überarbeiten möchte, auf dem Klapprechner zerstört wird, weil genau im falschen Moment die Akkuleistung nachgelassen hat. Aufpassen sollte man dann nur, das es nicht genau die Word-Datei ist, in der der Vortrag steht, die man im Papierkorb verheizt.

Ich danke für’s Lesen, liebe Lesewillige, und wünsche uns für die Zukunft eine lange Akku-Lebensdauer! 😉