Archiv des Autors: Charly Schwarzer

Über Charly Schwarzer

Autist, Noch-Bayer, Eigenhoffnungsträger und Schlafloser, das beschreibt mich wohl am besten. ;)

Eines Tages wird die Menschheit an falsch zugeordneten Zitaten und endlosen Ostergrüßen im Internet ein böses Ende nehmen!

Aristoteles (altgriechisch: Ἀριστοτέλης Aristotélēs, Betonung lateinisch und deutsch: Aristóteles; * 384 v. Chr. in Stageira; † 322 v. Chr. in Chalkis) gehört zu den bekanntesten und einflussreichsten Philosophen der Geschichte. Sein Lehrer war Platon, doch hat Aristoteles zahlreiche Disziplinen entweder selbst begründet oder maßgeblich beeinflusst, darunter Wissenschaftstheorie, Logik, Biologie, Physik, Ethik, Staatstheorie und Dichtungstheorie.

Symbolbild: Meine erste Armbanduhr.

Die verschwundene Armbanduhr

Klein-Charly und die erste Armbanduhr

Ich weiß nicht mehr, wie alt ich damals war, aber an alles Andere erinnere ich mich noch sehr gut!

Es waren die Tage vor Ostern. Mein Papa hatte schon so Andeutungen gemacht, das es dieses Jahr vom Osterhäschen etwas ganz besonderes geben sollte. Es sollte immer bei mir sein, es sollte blau sein und es sollte mir helfen… hm, Klein-Charly war verwirrt.

Nach tagelangem Bohren und Nachfragen kam der entscheidende Hinweis von Mutti: Es macht dauernd ein bestimmtes Geräusch! Und dann lag auf dem Wohnzimmertisch der Baur Katalog. Ich schaute mir die aufgeschlagene Seite an: Armbanduhren! Das könnte stimmen, die Hinweise die ich schon hatte, passten genau.

Hm, die einzige Armbanduhr auf dieser Seite, die blau war, war eine Taucheruhr. Das Beitragsbild stimmt nur annähernd mit dem Original überein. Was für eine Hübsche! Mit Batterie für eine Laufzeit von 7(!) Jahren. WOW!

Ich wurde immer nervöser und konnte es kaum noch abwarten. Der Ostersonntag kam und der erste der Familie, der wach war, war Klein-Charly! Noch nie hatte ich das Bad, das Frühstück und alles so schnell hinter mich gebracht. Jetzt ging es an die Suche …
Nacheinander hatte ich alle Eier, Schokohasen usw. zusammen gesucht. Mama grinste wie ein Honigkuchenpferd und Papa kam aus dem Lachen kaum noch raus. „Da fehlt noch was. Etwas hast Du noch nicht gefunden!“ – JA ABER WOOOOO?

Ich hatte alle nur denkbaren Verstecke durch. Das Schränkchen mit dem alten Röhrenradio, immer wieder gern genommen. Auch die Hinweise Warm/Kalt, die mir Papa gab, halfen diesmal in keiner Weise weiter. Ich hatte den großen Schoko-Hasen im Musikschränkchen gefunden und in meinen Korb gepackt. Das Versteck des Hasen hatte den Status „sehr sehr heiß“. Aber als ich noch mal hinein schaute, war es kalt!?

Bisher hatte ich alle Verstecke meines Vaters geknackt, aber jetzt …

Schließlich gab ich frustriert auf. Wahrscheinlich konnte man mir meine Enttäuschung bereits 100 Meter gegen den Wind anmerken. Also zurück ins Wohnzimmer und alles ins Osternest gepackt. Eine schöne Ausbeute war das. Konnte man sich nicht beschweren, auch wenn die vermutete Taucheruhr nicht dabei war, obwohl ein Geschenk immer noch fehlte…
Leicht frustriert beschloss ich, dieses Jahr als erstes den Hasen zu futtern. Als Protest sozusagen! Ich öffnete die Folie am Boden, die Goldhasen lassen sich da am Besten öffnen. – komisch?! Wieso ist die Folie dort so locker?

Dann sah ich das Loch im Hasenboden. Ein Stück Schokolade fehlte und im Inneren des Hohlkörpers befand sich eine kleine Schachtel von Junghans!!! Ich hatte die Uhr nicht gefunden, weil ich sie längst gefunden hatte!
Das war das absolute Meisterstück meiner Eltern! Respekt!

Mega 1 Funkuhr - Quelle: Wikipedia

Junghans Mega 1, die erste Funkuhr und Nachfolger meiner Taucheruhr

Übrigens: die Batterie der Uhr hielt tatsächlich die in der Anleitung versprochenen 7 Jahre. Sie schaffte sogar 8 Jahre! Nach dem ein Uhrmacher sie getauscht hatte, trug ich die Uhr noch weitere 5 Jahre, bevor sie irgendwann doch undicht wurde. Ihr Nachfolger war dann die Junghans Mega 1. Die erste Funkuhr der Marke. Das Armband war recht dick, da dort die Antenne eingearbeitet war, spätere Modelle, auch von anderen Herstellten hatten sie dann schon im Gehäuse eingearbeitet, aber auch diese war eine jahrelange Begleiterin. Ich ging mit meinen Sachen immer sehr sorgfältig um, die unübertroffene Langzeit – Uhr war bis Heute aber meine erste Taucheruhr. (Ironie am Rande: Ich bin bis Heute Nichtschwimmer geblieben). 😉

Frohe Ostern!

Unterschrift von Hemingway

Ernest Hämmerway?

Literarische Gehversuche

Es scheint ein großes Interesse an den Weihnachts- und/oder Geburtstagsgeschenken meiner frühen Kindheit zu geben. Nun, dann möchte ich euch nicht lange auf die Folter spannen. Es gab da in der Tat etwas, was mich sowohl von seiner Technik, als auch von den Möglichkeiten irgendwie fasziniert hat.

Ein Schulkamerad hatte mal in die Schule eine kleine Kinderschreibmaschine mitgebracht. Wir hatten zu dieser Zeit das Thema Geburtstagsgeschenke. Jeder sollte ein Geschenk mitbringen, Das er zu seinem letzten Geburtstag bekommen hat. Meine Entscheidung fiel auf einen Chemiebaukasten von Kosmos. Ich hatte sofort einige interessierte Freunde um mich herum, was mir gar nicht so recht war. Ich blieb lieber in Deckung, unauffällig, ungestört.

Was hat denn der David da? — Das schaut sehr interessant aus! Es war ein kleines, buntes Blechgehäuse mit einer Gummiwalze am Ende und irgend einem runden Gnubbel in der Mitte. Nach dem sich das Interesse an meinem Geschenk etwas abgeflacht hatte, ging ich zu ihm hinüber. „Es ist eine Schreibmaschine”, sagte er. Interessant! Aber warum sind die Tasten nur aufgemalt? Was hat es mit dem Rad dort auf sich? Er erklärte mir, das man mit dem Rad die Buchstaben einstellt und dann auf den großen Knopf darunter drückt, dann klappt der ganze Gnubbel nach vorne auf das Papier.

Faszinierend!

Ich glaube, ich war in dem Moment gepackt und wie gut sich das traf. Heute war der 10. Januar, nur noch 16 Tage bis … Wie einfach könnte ich es damit haben. In der Schule waren wir in zwischen auf Füller umgestiegen, weg von den ekelhaften Blei- und Buntstiften! Ich hasse diese Dinger Heute noch. Kratzen und Knirschen sind nicht das, was ich beim Schreiben gerne höre. Mit so einem „KLACK” könnte ich mich aber anfreunden! 😀

Zu Hause gab es wieder eine Menge zu erzählen! Mutti sagte nicht viel, nur ein abschließendes „Soso” was alles Mögliche bedeuten konnte. Später kam Papa, dem ich auch von dieser tollen Maschine erzählte, der aber auch nicht gerade vor Begeisterung die Wohnzimmerlampe aus der Decke riss. Na ja. Nach dem Abendessen kam das Sandmännchen und klein Charly ging ab in die Heia. Da passierte der Fehler!

Mutter kam noch einmal in mein Zimmer und suchte etwas auf meinem Kleiderschrank. Ich war zu schlaftrunken, um zu erkennen was sie suchte. Sie ging auch schnell wieder. Ich hatte es allerdings registriert. Am nächsten Morgen, noch vor meiner üblichen Weck – Zeit sprang ich schnell hoch und schaute nach, was auf meinem Schrank fehlte.

Mr. Holmes, übernehmen sie!

Zunächst war nichts zu sehen, aber dann! Da fehlt der Baur-Katalog!!! HA 😀 Dieser Versandhauskatalog lag sonst immer da oben und kam nur runter, wenn meine Eltern etwas bestellen wollten, oder ein neuer Katalog gekommen war. Kombiniere: Noch 9 Tage bis zu meinem Geburtstag. Katalog enthält auch Geschenke. Heimlichtuerei meiner Eltern. Hehe, Charly Holmes scheint das Rätsel zumindest teilweise gelöst zu haben.

In den Tagen bis zum 26. blieb kaum eine Seite im Katalog von mir unbeachtet. Mittlerweile hatte ich zwar in Erfahrung gebracht, das es nicht erlaubt ist, seine Hausaufgaben mit Schreibmaschine zu machen, aber egal. Auch ein kleiner Junge kann schwanger sein, schwanger mit einer Ahnung! Und jeder Menge Vorfreude 😀

Dann war der Tag gekommen! Eine wunderbare Torte, ein Frankfurter Kranz den ich abgöttisch liebe stand da auf dem Tisch, daneben ein großer, rechteckiger Kasten, in Geschenkpapier gewickelt. Ich hätte meine Eltern totknuddeln können! 😀

Petite International - Kinderschreibmaschine

Petite International – Kinderschreibmaschine

Das Bild hier zeigt genau diese Maschine. Meine war allerdings in Rot, in Blau war sie nicht lieferbar, aber das spielt ja keine Rolle! Ein Traum wurde wahr. Ich kann mich leider nur noch dunkel erinnern, aber mein Vater hatte mir von der Arbeit einen dicken Stapel verschiedenster Papiere mit gebracht. Das waren alte Ordersätze, die eigentlich geschrottet werden sollten, aber die Rückseite war noch strahlend Weiß, NOCH! Ich erinnere mich ganz dunkel an einen der ersten „Romane”, die ich auf dem Teil verbrochen hatte. „Bergwacht K3 – Die Retter ganz oben” so hieß der Titel glaub ich. Das war weil damals im TV ein Bericht über den Himalaja lief. Das hatte mich inspririert.

Jedenfalls begann damals eine wilde Hämmerei auf dem Teil, das ein paar Jahre später sogar im 10-Finger-System stattfand. Warum ich damit nicht weiter gemacht habe? Keine Ahnung, das Leben hat so unendlich viele Optionen für uns. Vielleicht war es die falsche Entscheidung, vielleicht auch nicht. Wer weiß …

Ein schönes Wochenende liebe, bis hier noch nicht eingeschlafenen, Lesewillige und bis Montag dann 🙂

Refraktor - Linsenteleskop

Sternensucher

Der kleine Charly und der große Weltraum.

Lange ist es her, aber als ich vorhin aus dem Fenster sah musste ich mal wieder daran denken. Da prangten die Sterne am Himmel und schauten neugierig herunter auf den Charly, vermutlich in Erwartung was er Heute wieder für Ungeschicklichkeiten liefert, zu ihrer Belustigung.

Die Zeitreise beginnt …

Es war irgendwann ein paar Tage nach Weihnachten, ich hatte einen 70 mm Refraktor (Linsenteleskop) bekommen, da ich damals schon großes Interesse an der Astronomie zeigte. Nach der ganzen Verwandtschafts — Rundreise, die nun mal auch dazu gehört, hatte ich das Teil endlich komplett zusammen gebaut.

Die Bedingungen waren gut. Weihnachtsferien, also kein Frühaufstehen für die Schule und das Wetter hatte auch ein Einsehen mit mir. Klarer Himmel, optimales Seeing, wie der Astronom sagt.

Sternenhimmel

Sternenhimmel

Mit Taschenlampe und Rotfilter davor, damit sich die Augen nicht umgewöhnen müssen, und dem neuen Prachtstück ausgerüstet, zog es mich auf unseren Südbalkon. Dort brachte ich das Instrument in Stellung. Erst mal ein Weitwinkelobjektiv ausgewählt und einen hellen Stern angepeilt. First Light! Nach dem er in der Bildmitte fixiert war, schaute ich durch den kleinen Sucher und brachte das Fadenkreuz darin in die Position, das es den Stern genau überdeckte. Jetzt waren beide achsparallel ausgerichtet und es konnte losgehen.

Der Mond war auch schon in halber Schönheit vorhanden, aber mein erstes Objekt war der Orionnebel, der sich in der unteren Hälfte des Sternzeichens Orion befindet. Ein atemberaubender Anblick! Sogar mit dem kleinen Weitwinkel. Mit der maximalen Vergrößerung, die das Teleskop bot, war es einfach überwältigend. Mir gingen Gedanken durch den Kopf: Eigentlich sind wir alle, ist alles um uns herum, das Ergebnis toter Sterne! Hätten sie nicht ihr Leben aus gehaucht, gäbe es uns Heute gar nicht. Sie haben alle Elemente erbrütet, die letzten davon im Moment ihres Todes, aus denen wir bestehen.

Ich erschauere!

Ob dieser Gedanken fange ich an zu zittern. Es ist einfach faszinierend, was alles geschehen musste, damit wir Heute hier herum tappen auf der Suche nach Wissen, nach Erkenntnis und ab und zu auch nach Weisheit.

Mein Zittern wird immer heftiger. Es ist so … es ist so … ES IST SO KALT!!! Verdammt, ich sitze ja schon über 4 Stunden hier draußen und mache mir eine geistige Notiz: Beim nächsten Mal vorher eine Thermokanne Tee brauen und mit raus nehmen! Sorgfältig packe ich meine Gerätschaften wieder ein.

Drinnen steht Mutter und grinst. Sie fragt, wie es denn so war und ich plaudere wie ein Wasserfall. Sie merkt wie ich friere und drückt mit einen heißen Tee in die Hand sowie ein kleines Stoffsäckchen! Nanu? Was ist da drin? „Das habe ich Dir gemacht”, sagt sie. ″Da ist Reis drin. Das legst Du in die Verpackung von deinem Fernrohr, das saugt die Feuchtigkeit auf, die sich jetzt auf dem kalten Metall sammelt.”

Ist sie nicht großartig? 😀 Beim Frühstück futter ich nur die Hälfte der sonst üblichen Menge. Kauen und Reden geht nicht zusammen! Wasserfall — Charly hat viel zu plappern über seine Erlebnisse letzte Nacht.

Danke!

Meine Eltern sind nun beide da oben bei den Sternen. Sie schauen herunter auf das Ding, das sie da fabriziert haben. Ich hoffe, ich habe sie nicht enttäuscht! Danke Mama und Papa, ihr seid nicht vergessen! ❤

Das Fahrerlaubniswetter

Der Himmel öffnet seine Schleusen.

Winter Gewittersturm mit Hagel

Nass!

Stellt euch vor, euer Bettchen steht in einer Wohnung, direkt unter dem Dach. Die Wolken ziehen sich zusammen und während ihr unter euer warmen Decke von schönen Zeiten träumt, klopfen die ersten Tröpfchen aufs Dach. In einem sanften Rhythmus bereitet euch dieser Klang …

AAAACH NEEEE! Stellt euch vor, Phil Collins spielt ein Drumsolo! Auf eurem Kopf! So schaut es bei mir gerade aus. Es scheint als hätte jemand den Bodensee über mein Örtchen gezogen und den Stöpsel entfernt. Wie soll einem bei so einem Wetter etwas vernünftiges einfallen, das ich hier schreiben könnte? Nein! So geht das nicht. 😦

Andere freuen sich über das Wetter. Die Hälfte der pariser Automobilisten dürfen sich nun auch wieder unter die andre Hälfte mischen. Und mir fällt immer noch nichts ein.

Na gut, ich wünsche euch ein wesentlich besseres Wetter und einen schönen, erfolgreichen Tag. Lasst es euch gut gehen.

PS:  Beschwerden an den Deutschen Wetterdienst

Gegrilltes Rindfleisch

Der Eschner von Tigapur

Nun hatte er sich also endlich getraut …

… mein alter Schulkumpel. War ja auch höchste Eisenbahn, man wird schließlich nicht jünger! Er hat geheiratet. Als ich die eMail las, war ich auf der einen Seite sehr erfreut, auf der anderen traurig. Er landete mit seiner Frau, einer Inderin Montag um 17:00 Uhr in Frankfurt. Sie kamen direkt aus Indien und ich konnte nicht dabei sein. Unmöglich für mich dort hin zu kommen.

Also mal überlegen, was zu tun ist. Nun muss man dazu sagen, das wir früher öfter mal ein kleines Treffen veranstaltet hatten. Da ging es immer in unsere Stammkneipe. Vielleicht könnte man diese Tradition irgendwie noch einmal aufleben lassen? Oh ja! Ich schicke ihm eine Einladung: Seine Frau und er in unserem Lokal und ein lecker Essen als nachträgliches Hochzeitsgeschenk. 😀

Moment! Da war doch noch was.

Ja richtig, die Inder essen ja kein Schweinefleisch, da ihnen diese Tiere heilig sind. Die essen nur Hühnchen und Kühe! Das muss ich natürlich berücksichtigen. Auf die Einladungskarte dürfen also nur Rindsgerichte und höchstens ein Gummiadler!

Rindsroulade

Rindsroulade

Da war ich aber mächtig froh, das mir das gerade noch eingefallen ist. Ich wollte ja nicht die religiösen Gefühle seiner Frau verletzen, oder vielleicht sogar seine, falls er mit der Heirat auch zum Hinduismus übergetreten ist.

Also machte ich mich ans Werk. Verschiedene leckere Sachen aus den Wikimedia Commons runter laden, mit Photoshop ausschneiden und dann auf einem alten Bild positionieren, das ich noch von unserem Stammtisch aus unserer Kneipe hatte. Es war ein schlimmes gefummel, bis ich alles pixelgenau platziert hatte, aber schließlich war ich zufrieden damit. Noch schnell einen ganz leichten Weichzeichner drüber laufen lassen und alles passt!

Wiener Kalbsschnitzel

Wiener Kalbsschnitzel

Sollte ich vielleicht das Bier da rausstanzen? Ach nein, erstens ist Bier ja ein rein pflanzliches Produkt und zweitens trinken die Hindus ja Alkohol, sogar Wein! Sake nennt man ihren Wein. Er ist zwar aus Reis gemacht und als Franke würde ich mich weigern so etwas als Wein zu bezeichnen, aber jedem Tierchen, sein Pläsierchen.

In Ordnung, alles passt! Das Bild schaut gut aus, da läuft mir schon das Wasser im Mund zusammen. Noch ein paar nette Zeilen dazu schreiben, die offizielle Einladung dazu und ab geht die Post! Raus aus dem Photodrucker auf das hochwertige Papier, ab in den Briefumschlag und weg damit. Ich wusste nicht, welche Mailadresse er hier hat, aber kannte seine Postanschrift.

Dann kam die Erleuchtung.

Etwa zwei Tage später rief mich ein anderer Kumpel an, ebenfalls einer aus dem Kneipen — Clan, und wollte mich informieren, das seine Maschine gerade gelandet ist. Ich erzählte ihm von meiner Idee mit dem Nostalgie — Treffen und von der besonderen Karte, die ich gebastelt hatte …

Eine Weile war schweigen, dann kam von ihm ein Gegrunze, Gepruste und schließlich lautes, dröhnendes Lachen! „AAAAALTER! Weist Du, was Du das angestellt hast?” Dann erklärte er mir erst mal die ganze, niederschmetternde Wahrheit. Welche Art von Tieren die Inder wirklich essen und das Sake in Japan zu verorten ist!

Heilige Kuh! Was habe ich da für einen Mist gebaut? Nun war es zu spät, da musste ich wohl durch. Also warm anziehen und auf nach Aschaffenburg. Es war Zeit für unser Treffen. Vor lauter Verwirrung vergas ich sogar die Blumen für seine Frau.

Stunde der Wahrheit!

Vor unserem Stammlokal stand er. Alleine! Oh nein, seine Frau war sauer auf den Rinderbarbaren und dem Treffen fern geblieben. 😦 Er war schon im Gespräch mit den anderen Jungs, machte kein besonders freundliches Gesicht. Es war also zum Eklat gekommen. Die Anderen standen da, mit Blümchen und kleinen Geschenken in der Hand und wussten nicht wohin damit. So endet also eine langjährige Freundschaft.

Ich hörte die ersten Wortfetzen: „Ne, also wirklich nicht! So etwa geht überhaupt nicht! Man bin ich froh, das es so gekommen ist. Ahhh! Das ist ja der Charly. Moin Kumpel, hast mal wieder genau den richtigen Riecher gehabt. Wie machst Du das nur immer? Auf gehts Leute, wir gehen da rein und fressen eine ganze Kuh!”

Aus der Heirat war nichts geworden. Die Beiden waren sich in die Haare gekommen und ihm wurde klar, das es eigentlich gar nicht so läuft, wie er sich das gedacht hatte. Unverrichteter Dinge ist er wieder in die Heimat geflogen und meine Einladung zum großen Rindervernichten kam ihm da genau Recht! — Suff muss man haben! 😉

Kaffee und Blaubeerkuchen

Wer kennt das nicht?

So etwas muss doch jemand kennen!

Erst mal Entschuldigung, das ich euch Heute Morgen nicht bedient habe. Das hatte datenvolumige Gründe! Dafür kommt hier mit etwas Verspätung ein Kurzbeitrag. 😉

Ihr kennt das sicher auch … eine grauenhafte Formulierung, aber man sollte nicht glauben, wie oft sie doch zum Einsatz kommt! Hier wird mal Klartext gesprochen über die Dinge, die jeder kennt, oder nicht?

Der Beitrag hat mir echt ein Schmunzeln ins Gesicht gezaubert! 😀

In diesem Sinne, Morgen gibt es wieder einen richtigen Beitrag von mir, darf ich euch in der Zwischenzeit zu einem kleinen Nachmittagskaffee mit Blaubeerkuchen einladen (siehe Beitragsbild). Schönen Nachmittag noch!

Warnung an WordPress Blogger!

Heise meldet einen Missbrauch von Blogs zu DoS-Attacken!

Die Pingback-Funktion von WordPress wird verwendet, um einen Blog zur Plattform für einen Denial-of-Service Angriff zu machen. 😦 Am Sichersten ist es, die entsprechende Funktion, welche standardmäßig aktiv ist, abzuschalten.

Näheres dazu bei Heise

Es geht rund Freunde!

Schönen guten Moin liebe Lesewillige!

Heute ist ein besonderer Tag! Die Menschen haben ja die Eigenart, jeden Tag des Jahres zu einem ganz besonderen Tag zu machen. Mal ist es der Tag des Gänseblümchens, mal wird der Tag der Corn Flakes gefeiert oder was auch immer einem in den Sinn kommt. Oft werden dazu recht eigenartige Verbindung mit diesem besonderen Datum konstruiert. Diese wirken oft an den Haaren herbei gezogen, so das einem das kalte Grauen kommen kann. Der Geburtstags des Schwagers der Schwester des Erfinders der Corn Flakes ist dann eben das Jubiläumsdatum des Corn Flakes Day!

Kreiszahl Pi

Kreiszahl

In US-Amerikanischer Schreibweise lautet das Heutige Datum: 3.14. Die schreiben ja immer den Monat zuerst, so wurde also der heutige Tag zum Tag der Kreiszahl π!

Gewiss hätte man diesen Tag auch als Tag des Bourbons (oder des Parmaschinkens?) ausrufen können, da Heute, im Jahre 1989 Zita von Bourbon – Parma, die letzte Kaiserin von Österreich starb. (diesen Absatz bitte als Kalauer betrachten)

Da es sich bei der Kreiszahl π allerdings um eine universell gültige Konstante handelt und dieser Tag ja internationalen Charakter hat, hat man vermutlich zu π gegriffen.

Kreiszahl Pi - abgerollt.

Kreiszahl  – abgerollt.

Jeder anständige Kreis, der etwas auf sich hält, hat also etwas mit der Zahl 3,14159 26535 89793 23846 26433 83279 50288 41971 69399 37510 58209 74944 59230 78164 06286 20899 86280 34825 34211 70679 … zu tun. Ich könnte sie jetzt noch bis ins nächste Jahrtausend fortsetzen, da sie als endlos ist, aber so viel Speicher stellt WordPress gar nicht zur Verfügung!

Jedenfalls wünsche ich uns allen Heute einen wunderbaren π – Tag, liebe Lesewillige 😀

Eines noch: Nächstes Jahr ist ein ganz besonderer π – Tag!!! Den Grund seht ihr im Bild unten. 😉

Der ganz besondere Pi - Tag

Der ganz besondere Tag!

Das hätte Thomas Newcomen nicht gedacht!

Weihnachten naht, die Nervosität steigt.

„Paaaapiiii! Nur einen Tipp, büüüdddeee!” — mein Vater drehte sich genervt um. Kleine Kinder können ja so hartnäckig sein, das gilt besonders wenn Weihnachten vor der Tür steht und die Kleinen gerne wüssten, was denn nun das Christkind bringen wird.

Ich nehme mich da nicht aus. Was ich bis jetzt in Erfahrung gebracht hatte, war das es braun ist, und silbern. Es sollte zischen. Eine magere Ausbeute, für fast zwei Monate intensiver Recherchearbeit. Die kannten alle Tricks, meine Eltern. Im Schlafzimmerschrank war nichts zu sehen, alle gängigen Verstecke waren abgesucht. Ok, der Dachboden fehlte noch, aber dort traute ich mich sowieso nicht hin. Eine Ruck-Zuck-Treppe führte dort hinauf. Dort unter den Dachziegeln war es zugig und mein Gleichgewichtssinn legte aller schärfsten Protest ein, wenn ich auch nur den Plan fasste, mich dort hinauf zu bewegen. Also blieb nur zu fragen und die kuriosen Antworten meiner Eltern auszuwerten.

Der Tag X ist da …

Dann kam der Heilige Abend! Ich konnte es kaum noch erwarten, da hatte mich auch das Schmücken des Baumes nicht davon abhalten können, hochgradig nervös vor dem nun gesperrten Wohnzimmer auf und ab zu laufen. Als ich mit meiner Mutter aus der Kirche zurück kam, war der Raum immer noch versperrt und das kleine Nervenbündel nicht mehr zu bremsen. Dann ertönte die uralte, traditionelle Weihnachtsplatte von Polydor aus dem Zimmer. Die einzige Schallplatte in unserer Sammlung, mit einem blauen Label. Die anderen waren alle rot.

Ich erspare euch nun die Details, das lief bei uns nicht viel anders ab, als bei tausenden anderen Familien in dieser Zeit. Nachdem wir uns frohe Weihnachten gewünscht hatten und meine Eltern ihre Geschenke getauscht, kam ich an die Reihe. Unter dem Baum stand ein großer Karton in buntes, weihnachtliches Geschenkpapier gehüllt. Hastig machte ich mich ans Auspacken …

Dampfmaschinen Modell

Meine Dampfi

Eine Dampfmaschine! 😀 Meine Augen strahlten! Mit nervösen Fingern begann ich die Packung zu öffnen und die Einzelteile heraus zu nehmen. Es war genau so eine, wie auf dem Bild, nur der Griff an der Dampfpfeife war rot, sonst gab es keinen Unterschied.

Nach diversen „Büüddeee” und treuen Hundeblicken konnte ich meinen Vater erweichen, sie gleich mal auszuprobieren. Nur das Zubehör, eine Achse mit diversen Übersetzungsscheiben, eine kleine Standbohrmaschine und eine Kreissäge blieb noch in der Verpackung.

„Ich suche dir dazu erst mal eine stabile Platte, da schrauben wir das dann drauf und dann kannst Du es laufen lassen, aber erst nach den Feiertagen! Morgen gehts erst mal nach Schweinheim, zur Oma”

Die ersten Runden des Schwungrads

Gut, damit musste ich leben. Also mal sehen, wie geht das? Dampfpfeife abschauben, mit dem winzigen Trichter das Wasser einfüllen. 4 Esbit Steine ins Feuerfach einlegen und dann anzünden. Einschieben! Nach einer Weile war zu sehen, wie das Wasser im Schauglas siedete. Ein leises Zischen, welches sich zu einem Pfeifen steigerte wurde hörbar. Ich schloss vorsichtig die heiße Dampfpfeife. Auf einmal ging es los! Das Schwungrad ruckelte und begann sich zu drehen! Ich konnte meinen Blick nicht von dem Maschinchen abwenden, während mein Vater mir das Prinzip erklärte. Als sie eine Stunde später langsam zur Ruhe kam, wusste ich alles über Dampf, Maschinen, Wärmeausdehnung usw.

Ich glaube mein Vater hat gar nicht gedacht, das ich mir alles merken würde, aber ich war wie ein trockener Schwamm im Regen. Ich saugte alles auf! Die Maschine landete später im Diorama meiner Modelleisenbahn, auch wenn der Maßstab nicht ganz passte, so war sie doch für den Antrieb der Bahnschranken zuständig und schob die Magnete unterm Tisch an, welche die kleinen Autos oben auf der Platte bewegten. 😀

PS: Was hat das nun mit Thomas Newcomen zu tun? Nun, der hat 1712 die erste brauchbare Dampfmaschine gebaut, mit welcher das Wasser in einem Bergwerk abgepumpt wurde.

Zuckervielfalt (❥ 071)

Zucker! Es gibt so viele verschiedene Arten und einige sind sehr gut versteckt. Zucker ist wichtig, aber sagte schon Paracelsus: „Alle Ding‘ sind Gift und nichts ohn‘ Gift; allein die Dosis macht, dass ein Ding‘ kein Gift ist“
Ein weiser Umgang damit, setzt allerdings das Wissen voraus, wo sich Zucker überall versteckt. Die tolle Kabinettsküche hat das mal zusammen gefasst! 😀

S.T.S. Khersones auf der Kieler Woche 2005

Ein Schiff wird kommen …

War früher wirklich mehr Lametta?

Während der Mond in seiner dreivierteligen Gestalt leise durch mein Fenster hier scheint, erweckt es in mir den Eindruck als säße ich in Orvells Zeitmaschine. In halb wachem Zustand meinen ersten Kaffee schlürfend, denke ich zurück an diesen Traum, der kurz nach dem langsamen Erwachen noch recht deutlich in mir nach hallte. Ich versuche ihn nicht im Vergessen des Tages untertauchen zu lassen und sortiere die Vorgänge in meinem Kopf noch mal kurz:

Die feuchten Träume des Charly

Ich träumte von einer längst vergangenen Zeit, in der ich noch die Grundschule besuchte. Jahreszeitlich kann ich das folgende Ereignis nicht mehr recht einsortieren, es war nur sicher kein Winter. Es ist entweder im Frühling oder Herbst zu verorten. Es war für kurze Hosen noch oder nicht mehr zu kalt, aber Wintersachen waren auf keinen Fall angesagt.

Ich hatte ein paar Tage zuvor einen kleinen Gummischleuder getriebenen Modellflieger geschenkt bekommen. Ein Modell von Graupner, mit Plastikfolien bespannten Flügeln und einem schlanke Kunststoffrumpf. Das Teil wurde mit einem kleinen Katapult gestartet, welches nur aus einem grünen Handgriff und einem Gummiband bestand. Ich war schon immer ein Fliegernarr und alles was sich durch die Luft bewegt, besaß meine uneingeschränkte Aufmerksamkeit. Jetzt wo ich diese Zeilen schreibe, fällt mir ein, es könnte Spätsommer, Herbst gewesen sein. Den Flieger hat mir mein Vater auf dem Segelfliegerfest in Obernau geschenkt, aber legen wir mal los …

„Mama, Mama, Mama! Hausaufgaben sind fertig! Darf ich jetzt?”. Meine Mutter zog die rechte Augenbraue hoch. Auf dem Küchentisch lag ausgebreitet und kontrollbereit mein Machwerk. Ein Pamphlet von 8 klein und eng beschriebenen DIN A4 Seiten! Wir hatten nicht so viel zu schreiben brauchen, aber wie sollte ich sonst die Erlebnisse in den Sommerferien dort unterbringen? Ging doch gar nicht anders! Mit einem ergebenen Seufzen entließ  mich meine Mutter, sie wusste das es an meiner Arbeit nichts auszusetzen gab, außer vielleicht der Länge. Also setzte sie sich hin und begann mit der ersten Seite. „Wo willst Du hin?” fragte sie beiläufig. „Auf die Wiese runter, den Flieger ausprobieren” kam meine Antwort.

Darf ich jetzt endlich gehen?

Ich musste mir erst mal eine lange Erklärung anhören, das ich aufpassen soll und es geht auf keinen Fall über den Weg unten am Main hinaus! Der Weg war ein breiter Sandstreifen, der von unseren „Rettern” genutzt wurde, um dort jedes Jahr einmal mit ihren Truppentransportern anzurücken und auszuprobieren, wie man einen Pontonbrücke über den Main bauen kann. Es könnte ja sein, das die Russen wieder kommen! Mein Blick wanderte dann flussabwärts in Richtung obernauer Staustufe und ich überlegte, wozu etwa 500 Meter oberhalb einer Brücke, eine Brücke gebaut werden muss, wenn uns die Russen besuchen? Egal!

Als Nichtschwimmer hatte ich schon aus rein persönlichem Interesse keine Absicht näher mit dem Main in Verbindung zu treten. Das interessierte mich auch im Moment überhaupt nicht. Mein Interesse galt dem kleinen Graupnerflieger! Am Hang der Mainwiese angekommen, ging es an den Start. Erstflug! Toll! Ich probierte an dem grassbewachsenen Hang alles aus, was machbar war. Mit einer leichten Neigung zur Flugbahn ging er in eine Kurve über und zog einen großen Bogen!

Es ist zu eng hier!

*KRACH* — Blöder Baum! Seit wann stehst Du da herum? Hier ist es doch irgendwie eng an diesem Hang. Da wäre es weiter unten besser, oder? WOW! Das klappt ja bestens hier. Zisch — saus — schwirr! Niemand kann es mit Testpilot Rex Danny aufnehmen! Das war damals einer meiner Lieblingscomics. Jetzt kommt der große Test! Die F-13 muss den gigantischen Amazonas überfliegen. Gelingt ihr ein weiter Bogen über den reißenden Fluss? Wird sie im Bahnneigungsflug die tödlichen Gewässer überfliegen und wieder auf trockenem Land herunter kommen? 3 … 2 … 1 … Ignischen! Zack, tatsächlich ein wunderbarer Flug über das Wasser, aber oh! Das wird Eng!!! *KLATSCH* genau auf die Böschung.

Ich hatte schon Angst er würde für immer im Main verschwinden. Ich schaute mir das vorsichtig und mit Respekt an. Er lag knapp über der Wasserlinie. Dort könnte ich dran kommen. Vielleicht mit einem Stöckchen? Ich besorgte mir von dem vorhin attackierten Bäumchen ein am Boden liegendes Ästchen. Wirklich knapp, meine Arme sind zu kurz. Nur noch ein Stück näher, ein winziges. Es kam wie es kommen musste. Mit einem leisen *PLATSCH* lag der Charly im Wasser!

Charly, die Wasserleiche?

PANIK überkam mich, meine Füße fanden keinen Halt. Ich griff erst mal nach dem Flieger und warf ihn ans Ufer hoch. Dann suchte ich eine Möglichkeit irgendwie dem Griff des Mains zu entkommen. Mittlerweile bis zur Brust im Wasser, fand ich heraus, das die Böschung, welche aus Beton gefüllten Säcken bestand, doch relativ rutschig war. Zu rutschig um zu entkommen! Meine Kräfte ließen nach, als der Main auf einmal ein Einsehen hatte. Er zog sich zurück. Ich bemerkte, schon bis zum Hals im Wasser, einen leichten Sog und das Wasser verschwand.

Ein Schiff wird kommen

Als ich nur noch bis zur Hüfte gewässert war, gelang es mir mit letzter Kraft aufs Ufer hoch zu klettern. Puh! Ein Blick zurück zeigte mir den Grund, der mich gerettet hatte. Ein recht schnell fahrendes Schiff hatte durch den Sog seiner Bugwelle das Mainwasser zu sich gezogen. Die hatte dort noch nicht mal was von meiner Not bemerkt. Klatschnass holte ich erst mal Luft, dann meinen Flieger und rappelte mich auf. Triefend und deprimiert stapfte ich den langen Weg zurück nach Hause. Vielleicht trockne ich ja noch, bis ich oben bin?

Nein, ich trocknete nicht! Den Rest erspare ich euch. Es war jedenfalls nicht schön, was ich zu hören bekam. Ein Main Verbot bekam ich zwar nicht, da meine Mutter wusste, das ich meine Lektion gelernt hatte, aber ich spürte erst mal eine ganze Weile kein größeres Verlangen mehr, dort unten zu spielen. Tja, das war alles irgendwie dumm gelaufen. Mit etwas weniger Glück für mich, hättet ihr jetzt diesen endlosen Text nicht zu lesen brauchen, aber keine Angst, der nächste wird wieder etwas kürzer — oder der Übernächste, oder der Überübernächste. 😉

Smartphone

Die Stille im Bus

Ungewöhnliche Ruhe

Gestern war ich unterwegs. Musste dringend in die Stadt, etwas erledigen. Als ich das erste mal an meiner Haltestelle vorbei kam, platzte diese fast aus den Nähten, lauter Schulkinder! Dachte mir: „Da hast Du aber eine schlechte Zeit erwischt Alter!”. Bei uns sind die Schul- und die Linienbusse nicht getrennt. Ich hatte vorher noch eine Kleinigkeit zu erledigen und als ich zurück kam war es schon überstanden. Die Haltestelle war leer, der Wind rollte ein paar Steppenläufer über den Sand, in der Ferne spielte jemand das Lied vom Tod und ein Mexikaner saß unter seinem riesigen Sombrero an den Fahrplan gelehnt und ich konnte ein leises „Gringo“ hören. Das Klirren meiner Sporen … Halt, stopp!!! Falscher Film!

Die Wirklichkeit

Also kurz gesagt, die Haltestelle war leer. Jedoch zu früh gefreut: Der Bus, der dann kam, war randvoll mit Handys. Ohne Zahl, von allen denkbaren Herstellern, wobei iPhone und Samsung überwogen. An den Smartphones hingen dabei noch jede Menge Kinder. Also wieder ein „Schulbus”. Ok, da muss ich durch! Hinein in die Hölle! Obgleich schon leicht wankend, blieb ich stehen. Die armen Kleinen hatten einen harten Schulalltag vor sich und da darf ich ihnen nicht die letzte Ruhe vor dem Stress nehmen, in dem ich nach einem Platz frage! Sie sahen auch alle sehr beschäftigt aus, mit ihren angewachsenen Handys. Die einen mussten wichtige Missionen mit kleinen rosa – äh – Kaugummiklecksen oder was immer das sein soll, erfüllen! Schien sehr wichtig.

Spielen die nur?

Aber nein! Andere tippten irgendwelche Texte ein, die daneben sitzenden Schüler antworteten auf die gleiche Weise. So schont man die Stimme und der Lautstärkepegel im Bus war bedeutend kleiner als ich es früher gekannt habe. Nur einmal hörte ich zwei Mädchen. Tatsächlich, sie können sprechen! „Eh, hast Du Dein Handy dabei?”

Schülerin ruft Hausaufgaben via Handy ab.

Oh! Die arme Kleine ist scheinbar blind, sonst hätte sie das iPhone doch sicherlich in der Hand ihrer neben ihr sitzenden Freundin gesehen! — Aber nein! Sie hat ja selbst eins. *VerwirrtSchau* Die Antwort lieferte ihre Erklärung: „Na logisch! Hab Gestern Abend noch die ganzen Antworten dort eingetippt. Wenn der Alte die Handys einsammelt bin ich vorbereitet”. Aha! Der elektronische Zweitspicker. Das rückte mein Verständnis für die Jugend wieder ins rechte Bild. 😀

Dann war auch schon die Zielhaltestelle erreicht und die Masse der Handys stürmte mit ihren implantierten Kindern aus dem Bus. Ich hatte mich zum Glück rechtzeitig in eine Nische geworfen, um nicht tot getrampelt zu werden. Eine Busfahrt, die ist lustig. 😉

Wer oder was soll ich eigentlich sein?

Wer oder was bin ich denn?

Das Leben hat es mir nicht leicht gemacht, ich wusste nicht mal wieso?! Dann kam sie in mein Leben. Irgendwie hat sie mich am Anfang fasziniert, dann inspiriert und letztlich motiviert. Als ich sie zum Ersten mal besuchte, im hohen Norden Deutschlands, sagte sie mir nach einiger Zeit auf den Kopf zu: „Du bist ein Autist!”

Dustin Hofmann bei der Oscar-Verleihung für seine Rolle im Film "Rain Man" Quelle: Wikipedia

Dustin Hofmann bei der Oscar-Verleihung für seine Rolle im Film „Rain Man“
Quelle: Wikipedia

Wie bitte? Was soll ich sein? So ein Blödsinn! Dennoch war meine Neugier geweckt … wie kommt sie auf so eine Aussage? Sie behauptet selbst eine weibliche „Rain Man” zu sein, dabei weiß doch jeder, seit dem Film mit Dustin Hofmann, dass das lebensunfähige Menschen sind, die ohne Hilfe nichts auf die Reihe bekommen, außer vielleicht mathematische Formeln!

Ich bin nur so einer von vielen Computer-Freaks, die mit den Blechkisten auf Du und Du sind, aber das hat doch gar nichts mit Autismus zu tun! Natürlich war ich neugierig und wollte wissen, wie sie auf so eine Aussage kommt. Klar habe ich es nicht immer einfach gehabt im Leben. Die Interaktion mit anderen Menschen fällt mir schwer. Oft habe ich im direkten Dialog mit anderen einfach die falschen Ideen und reagiere nicht so, wie es gewünscht wird. Aber deshalb Autist???

Ich habe mich mit der Sache intensiver befasst. Es gibt also Unterschiede, um nicht zu sagen ein enormes Spektrum von Autismus. Was Hoffmann dargestellt hat, war nur eine Facette davon. Je nach Blickwinkel, wird Autismus von den Menschen total anders gesehen.

Wie uns die Umwelt wahrnimmt. Quelle: http://www.fuchskind.de/

Wie uns die Umwelt wahrnimmt.
Quelle: http://www.fuchskind.de/

Dieses Bild von Fuchskind zeigt sehr gut das Spektrum, wie wer was sieht. Je länger ich mich damit beschäftigt habe, um so mehr Parallele sah ich zu mir und zu meinem bisherigen Leben. Am Anfang hatte mich die Angst im Griff. Kann das wirklich wahr sein? Danach kam das Nachdenken, das Auswerten und Vergleichen mit meiner Situation. Am Schluss kamen dann noch diverse Tests und Auswertungen dazu. Dann stand es fest: Es ist wohl so, wie es ist! Nimm es zur Kenntnis und mache das Beste daraus!

Einfach ist das wirklich nicht! Ein ganzes Leben wird einfach so umgekrempelt. Allerdings lässt es sich nicht von der Hand weisen. So vieles was mir bisher unverständlich war in der Interaktion mit anderen, erklärte sich auf einmal ganz von selbst. Das Bild rundete sich ab. Ich kann es zurückweisen und ignorieren, oder annehmen und das Beste daraus machen.

Die Welt ändert sich, ändere ich mich jetzt auch?

Ich würde sagen nein! Vieles was ich früher einfach so hingenommen habe, in die Schublade „So ist eben die Welt” gesteckt habe, das wird nun verständlich und klar. Noch immer bin ich am sortieren, bewerten und einorden, sowohl der Dinge in meiner Vergangenheit, als auch der Gegenwart. Es macht vieles einfacher, aber auch manches schwieriger.

Wie geht es jetzt weiter? Keine Ahnung, aber ich sehe vielem jetzt mit größerer Gelassenheit entgegen und setze mich selbst nicht mehr so unter Druck, um die Erwartungen der Mitmenschen zu erfüllen. Ich mach mein Ding und dafür bin ich meinem Engelchen unendlich Dankbar ❤ ❤ ❤

Das Wochenende scheint vielversprechend …

… so sagen es die „Wetterfrösche”

Dunstiger Nebelmorgen -> sonniger Tag?!

Dunstiger Nebelmorgen -> sonniger Tag?!

Also lassen wir uns überraschen! Hier in Untersiemau fängt der Tag neblig an, aber so wie es aussieht, wird der Nebel bald verpufft sein. Ich wünsche euch allen ein phantastisches Wochenende 😉

Lost in real world!

Hier wie versprochen nun die Erklärung meines langen Schweigens:

Ich war jetzt leider ein paar Tage offline und hab euch mächtig vermisst. Weil ihr mich so lieb in die Bloggergemeinschaft aufgenommen habt, denke ich auch, das ich euch eine Erklärung schuldig bin. Ok, hier ist sie:

Alles fing an, mit einem Neustart nach einem Softwareupdate. Eigentlich alles ganz normal, bis hier her. Eine Kleinigkeit am Office müsste dringend verbessert werden, dieser Meinung war jedenfalls Microsoft. Also hab ich die höfliche Anfrage mal wie üblich abgenickt.

verwirrter Webstick

verwirrter Webstick

Ab hier ging es jetzt los … Nach dem Neustart meinte mein Webstick, der für meine Internetverbindung zuständig ist, es ginge ihm wohl nicht so gut und überhaupt wer bin ich denn? Bevor er mir die aufgeladenen Volumen/Zeitanteile am Internet zur Verfügung stellt, solle ich doch erst mal die PIN angeben, damit er wieder Bescheid weiß!

Hoppla! Warum jetzt das? Egal, die PIN ist auf so einem Zettel und der Zettel liegt genau — äh, also er lag da! Na klar, den darf ich nicht verlieren, den habe ich daher zwischen die wichtigen Unterlagen gesteckt, die sind nämlich im Regal. Dort ist der Zettel — oh! Sollte er jedenfalls sein. 😦

Panik ergriff mein Herz! Hatte ich das nicht schon mal erlebt? Natürlich und ich hatte mir fest vorgenommen Abhilfe zu schaffen. Das war damals so:

(Wolle dieses wichtige Dokument in meinen Laptoprucksack stecken, in dem alle ganz wichtigen PC-Sachen sind. Also mal dort hinein geschaut? Ach nein, damals war ja der Getränkelieferant dazwischen gekommen. Wollte für den Nachbarn Getränke liefern, aber der ist nicht da. Bezahlt ist alles, ob ich nur mal schnell die Tür …)

Ich glaube ähnliche Unterbrechungen hattet ihr sicher auch schon mal erleben müssen. Na gut, der Nachbar musste nicht verdursten und ich konnte endlich an meinem Blogbeitrag für den nächsten Tag arbeiten, die PIN war ja schon eingegeben, das Web stand zu meiner Verfügung. Irgend was war doch noch, oder?

Viele viele Tage, Wochen, Monate später kroch schon wieder so ein heimlicher Update heran. Hatte wohl gelauert auf den günstigsten Moment! Also nach dem unerwarteten Reset schnell wieder die PIN eingeben und — WO IST DER ZETTEL!!!

Ich suchte ihn an allen denkbaren Stellen. Nirgends war er zu finden. Im Laptoprucksack? (und hier entstand mein Kardinalfehler) Nein! Da war doch die Sache mit dem Getränkelieferanten. Also hast Du ihn nicht dort deponiert und er muss noch hier am Arbeitsplatz liegen!

Tja, ich hab ihn wirklich überall gesucht. An allen denkbaren Orten, auch unter dem Sofa, dem Beistelltisch usw. Dann gab ich auf. 😦

Die Tage vergingen, hämisch blinkend steckte der Stick im USB-Port und sein blaues Leuchten verhieß den Zugang zur Welt. Leider ging das nicht via Handy, das reicht gerade mal für die mobile Version von Facebook und auch das nur mit einschläfernder Geschwindigkeit, an richtiges Bloggen war überhaupt nicht zu denken. Tja Heute Morgen hatte ich dann einen sehr eigenartigen Traum: Ich drückte auf den Türsummer und horchte kurz in den Gang, den kleinen roten Zettel mit PIN und PUK immer noch in der Hand. Nachdem sich die Tür unten wieder geschlossen hatte, ging ich zum Arbeitsplatz, zögerte kurz und steckte den Zettel ganz fix in den Rucksack. Der hat so eine spezielle Innentasche für wichtige Dokumente, die separat abschließbar ist. Und weiter mit der Arbeit…

Das kann doch nicht wahr sein, oder? Sollte ich wirklich?

Webstick - Normalzustand

Webstick – Normalzustand

Schneller Kontrollblick: JA, DA IST ER! Unfassbar. Meine eigene Ordentlichkeit hat mir einen Streich gespielt. Ich hatte ihn tatsächlich an dem Ort verstaut, an dem ich ihn sofort finde, wenn ich ihn brauche! Ich fasse es nicht. Also gleich die PIN eingetippt und ab geht die Wutz. Es war überhaupt nicht notwendig gewesen so lange Leerlauf zu haben, wenn ich mich auf meinen Ordnungssinn verlassen hätte. Nun ja, das ist also die Geschichte. Alle wichtigen Dokumente befinden sich jetzt an Ort und Stelle, alles ist im Grünen Bereich und ich kann euch wieder mit meinen Geschichten den Nerv rauben. 😀

War das alles?

Funkmast für Mobilfunk

Funkmast für Mobilfunk

Fast! Gestern Abend kam es beinahe schon wieder zu einem Chaos. Nach 18:00 Uhr etwa war erneut keine Verbindung zu Vodafone! Was ist denn jetzt los? Nach einer halben Stunde hat sich dann herausgestellt das es an Vodafone lag, die hatten an meinem Funkmast scheinbar ein kleines Problem. Das ist aber behoben, meine Herzschmerzen allerdings noch nicht so recht.

In diesem Sinne wünsch ich euch einen schönen Start in den Freitag, möge er ein Freutag werden 😀

Oh je, wo ist er nur …

Entschuldigt bitte, das war so nicht geplant!

Nein wirklich nicht. Ich hatte massive Probleme mit meiner Verbindung ins Web. Ging alles nur noch via iPhone. Damit bin ich aber leider nicht zu allem in der Lage, am wenigsten die Blogbeiträge schreiben. 😦

Jetzt klappt wieder alles, der Zugang via Klapprechner läuft wieder und ab Morgen gehe ich euch mit meinem Geschwafel wieder auf den Wecker. 😉

Danke für Eure Geduld! ❤

Blumenstrauss

Für Euch 😀

Logo von WhatsApp mit WatschAb Text

Die WhatsPanik und ihre Folgen.

Doomsday! Sind wir alle verloren?

Jeder kennt es und fast jeder hat es. WhatsApp! Kaum jemand konnte sich dem Rummel entziehen, der die letzte Woche durch alle Medien lief und sie sogar zu Sondersendungen bewog. Die Meldung Facebook kauft WhatsApp hat wohl jeder mitbekommen. Daraus entstand ein Schauspiel, das ich zunächst mit Verwunderung und später sehr amüsiert verfolgt habe. 😀

WhatsApp-LogoKurz nach Schließung der New Yorker Börse gibt Marc Zuckerberg bekannt, er habe die Firma WhatsApp Inc. gekauft. Jan Koum und Brian Acton brachten 2009 diesen Messenger auf den Markt um Text- und Sprachnachrichten zu versenden, sowie Foto-, Kontaktdaten, Video- und Audiodateien auszutauschen. Ebenso kann der eigene Standort mitgeteilt werden, der per GPS auf dem Handy ermittelt wurde.

Bedenklich ist die Notwendigkeit dabei der App die Zugriffsrechte auf das Adressbuch des Handys zu gewähren, da es sonst nicht funktionieren möchte. Nun hat man aber nicht nur die Adressdaten von WhatsApp Nutzern auf seinem Handy, sondern noch eine ganze Menge mehr. Viele Personen dort haben vielleicht kein WhatsApp, oder lehnen dieses Programm sogar prinzipiell ab. Auch sie werden jedoch davon erfasst und an die WhatsApp Server übermittelt. Das halte ich für bedenklich!

Zudem ist die Verschlüsselung der Daten, sofern überhaupt vorhanden, mehr als dürftig. Die Daten werden sogar beim Versenden unverschlüsselt auf dem WA-Server zwischengespeicher! Ein Schlaraffenland für die NSA!

Na und? Ich hab doch nix zu verbergen!

Ich wurde sehr oft gefragt, ob ich denn auch WA auf dem Handy habe und wir uns nicht darüber austauschen wollen. Wenn ich dann die erwähnten Bedenken geäußert habe, schlug mir Verwunderung, manchmal ein mitleidiges Lächeln entgegen. Wenn ich dann noch sagte, das ich einen sicheren Messenger verwende, der eine starke Punkt zu Punkt Verschlüsselung bietet, also die Nachricht geht verschlüsselt raus, bleibt das auch auf dem Server und wird erst im Zielgerät wieder entschlüsselt, dann kam höchstens „Ach das brauch ich nicht. Ich hab ja nichts zu verbergen” als Antwort.

GesichtsbuchlogoUnd dann gibt es ja noch Facebook. Auch hier ist Verschlüsselung ein Fremdwort, auch hier kann man allerhand Daten über sich und seine Freunde preis geben. Wie gesagt: Man kann! Man muss es aber nicht. Damit FB funktioniert, verlangt es nicht, das man seine gesamte Adressliste aus seinem Notizbuch eintippt.

Nun gab der Chef, Marc Zuckerberg, am 19.02.2014 bekannt, er habe die kleine Firma WhatsApp Inc. für insgesamt 19 Milliarden US-Dollar (das sind zum Kaufzeitpunkt umgerechnet 13,81 Mrd. Euro) gekauft und Jan Koum wechselt in den FB-Aufsichtsrat.

Na und?

Immerhin hat WA derzeit über 450 Millionen Nutzer! Das sind also 450 Millionen Handy-Adressbücher, die damit dem Shugarmountain in die Hände fallen. Beeindruckend! Nun setzte die Massenpanik ein. Viele User erinnerten sich auf einmal daran, was das Wörtchen Datenschutz für eine Bedeutung hat. Auf einmal kam der Gedanke auf: Facebook & WhatsApp = Gläserner Nutzer!

Jetzt wurde panisch nach Alternativen gesucht. Ein wenig zu spät! Die Daten in den Adressbüchern sind bereits bei WA gelandet und niemand kann sagen, ob sie mit der Löschung des Kontos wirklich von den WA-Servern verschwinden. Jedenfalls ging es übers Wochenende ziemlich rund. Teilweise hatte die Server der sicheren Alternativen wie myEnigma, Telegram oder Threema ganz schön zu schlucken mit der Unmenge an Neuanmeldungen, die dort generiert wurden.

Wie geht es denn weiter?

Also wie es nun weiter geht, ob FB den eigenen Messenger durch WA ersetzt, oder ob WA parallel zu diesem laufen soll, das muss die Zukunft zeigen. Vielleicht hat das ganze Durcheinander jedoch bei dem einen oder anderen ein Nachdenken ausgelöst, das wäre immerhin ein Anfang! Das Netz vergisst nichts und was Heute unbedenklich scheint und somit im Netz veröffentlicht werden kann, das ist Morgen vielleicht hochnotpeinlich! Also erst denken, dann informieren, dann nochmal denken und dann erst entscheiden! Und vor allem: Bleibt entspannt, wenn ihr eure Entscheidung trefft!

In diesem Sinne wünsche ich euch liebe Lesewillige eine schöne Woche und viel Energie! 😀

Einen schönen Sonntag

Das wünsche ich euch,

liebe Lesewillige und Teulen! Ganz egal ob Vor- oder Nach. 😉 Ich genieße das Wochenende und lass es mir gut gehen. Ab Montag gibt es dann wieder tägliche Beiträge.

Logo von WhatsApp mit WatschAb Text

abgewatscht?

Unter Anderem erwartet euch eine (möglichst emmotionsfreie) Zusammenfassung über die aufregenden Ereignisse im Zusammenhang mit WhatsApp, dem Ausfall und der Aufregung um den Kauf durch Facebook. Wie es weiter geht und wenn ja, warum nicht.

Was danach noch so kommt … nun, lasst euch überraschen. Ich bin nämlich auch immer überrascht! Meine Beiträge entstehen immer aus dem Bauch raus und was am übernächsten Tag kommt, kann ich auch noch nicht so genau sagen. 😉

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag und bis Morgen dann … 😀

FaceApp? WhatsBook?

Guten Moin liebe Lesewillige!

Es war ja jetzt ein paar Tage krankheitsbedingt still um mich. Noch immer fühle ich mich nicht so recht auf der Höhe, aber dennoch muss ich mich angesichts dieser Horrormeldung mal wieder zu Wort melden. Weiterlesen