Archiv der Kategorie: Wissenschaft

Refraktor - Linsenteleskop

Sternensucher

Der kleine Charly und der große Weltraum.

Lange ist es her, aber als ich vorhin aus dem Fenster sah musste ich mal wieder daran denken. Da prangten die Sterne am Himmel und schauten neugierig herunter auf den Charly, vermutlich in Erwartung was er Heute wieder für Ungeschicklichkeiten liefert, zu ihrer Belustigung.

Die Zeitreise beginnt …

Es war irgendwann ein paar Tage nach Weihnachten, ich hatte einen 70 mm Refraktor (Linsenteleskop) bekommen, da ich damals schon großes Interesse an der Astronomie zeigte. Nach der ganzen Verwandtschafts — Rundreise, die nun mal auch dazu gehört, hatte ich das Teil endlich komplett zusammen gebaut.

Die Bedingungen waren gut. Weihnachtsferien, also kein Frühaufstehen für die Schule und das Wetter hatte auch ein Einsehen mit mir. Klarer Himmel, optimales Seeing, wie der Astronom sagt.

Sternenhimmel

Sternenhimmel

Mit Taschenlampe und Rotfilter davor, damit sich die Augen nicht umgewöhnen müssen, und dem neuen Prachtstück ausgerüstet, zog es mich auf unseren Südbalkon. Dort brachte ich das Instrument in Stellung. Erst mal ein Weitwinkelobjektiv ausgewählt und einen hellen Stern angepeilt. First Light! Nach dem er in der Bildmitte fixiert war, schaute ich durch den kleinen Sucher und brachte das Fadenkreuz darin in die Position, das es den Stern genau überdeckte. Jetzt waren beide achsparallel ausgerichtet und es konnte losgehen.

Der Mond war auch schon in halber Schönheit vorhanden, aber mein erstes Objekt war der Orionnebel, der sich in der unteren Hälfte des Sternzeichens Orion befindet. Ein atemberaubender Anblick! Sogar mit dem kleinen Weitwinkel. Mit der maximalen Vergrößerung, die das Teleskop bot, war es einfach überwältigend. Mir gingen Gedanken durch den Kopf: Eigentlich sind wir alle, ist alles um uns herum, das Ergebnis toter Sterne! Hätten sie nicht ihr Leben aus gehaucht, gäbe es uns Heute gar nicht. Sie haben alle Elemente erbrütet, die letzten davon im Moment ihres Todes, aus denen wir bestehen.

Ich erschauere!

Ob dieser Gedanken fange ich an zu zittern. Es ist einfach faszinierend, was alles geschehen musste, damit wir Heute hier herum tappen auf der Suche nach Wissen, nach Erkenntnis und ab und zu auch nach Weisheit.

Mein Zittern wird immer heftiger. Es ist so … es ist so … ES IST SO KALT!!! Verdammt, ich sitze ja schon über 4 Stunden hier draußen und mache mir eine geistige Notiz: Beim nächsten Mal vorher eine Thermokanne Tee brauen und mit raus nehmen! Sorgfältig packe ich meine Gerätschaften wieder ein.

Drinnen steht Mutter und grinst. Sie fragt, wie es denn so war und ich plaudere wie ein Wasserfall. Sie merkt wie ich friere und drückt mit einen heißen Tee in die Hand sowie ein kleines Stoffsäckchen! Nanu? Was ist da drin? „Das habe ich Dir gemacht”, sagt sie. ″Da ist Reis drin. Das legst Du in die Verpackung von deinem Fernrohr, das saugt die Feuchtigkeit auf, die sich jetzt auf dem kalten Metall sammelt.”

Ist sie nicht großartig? 😀 Beim Frühstück futter ich nur die Hälfte der sonst üblichen Menge. Kauen und Reden geht nicht zusammen! Wasserfall — Charly hat viel zu plappern über seine Erlebnisse letzte Nacht.

Danke!

Meine Eltern sind nun beide da oben bei den Sternen. Sie schauen herunter auf das Ding, das sie da fabriziert haben. Ich hoffe, ich habe sie nicht enttäuscht! Danke Mama und Papa, ihr seid nicht vergessen! ❤

Das Fahrerlaubniswetter

Der Himmel öffnet seine Schleusen.

Winter Gewittersturm mit Hagel

Nass!

Stellt euch vor, euer Bettchen steht in einer Wohnung, direkt unter dem Dach. Die Wolken ziehen sich zusammen und während ihr unter euer warmen Decke von schönen Zeiten träumt, klopfen die ersten Tröpfchen aufs Dach. In einem sanften Rhythmus bereitet euch dieser Klang …

AAAACH NEEEE! Stellt euch vor, Phil Collins spielt ein Drumsolo! Auf eurem Kopf! So schaut es bei mir gerade aus. Es scheint als hätte jemand den Bodensee über mein Örtchen gezogen und den Stöpsel entfernt. Wie soll einem bei so einem Wetter etwas vernünftiges einfallen, das ich hier schreiben könnte? Nein! So geht das nicht. 😦

Andere freuen sich über das Wetter. Die Hälfte der pariser Automobilisten dürfen sich nun auch wieder unter die andre Hälfte mischen. Und mir fällt immer noch nichts ein.

Na gut, ich wünsche euch ein wesentlich besseres Wetter und einen schönen, erfolgreichen Tag. Lasst es euch gut gehen.

PS:  Beschwerden an den Deutschen Wetterdienst

Es geht rund Freunde!

Schönen guten Moin liebe Lesewillige!

Heute ist ein besonderer Tag! Die Menschen haben ja die Eigenart, jeden Tag des Jahres zu einem ganz besonderen Tag zu machen. Mal ist es der Tag des Gänseblümchens, mal wird der Tag der Corn Flakes gefeiert oder was auch immer einem in den Sinn kommt. Oft werden dazu recht eigenartige Verbindung mit diesem besonderen Datum konstruiert. Diese wirken oft an den Haaren herbei gezogen, so das einem das kalte Grauen kommen kann. Der Geburtstags des Schwagers der Schwester des Erfinders der Corn Flakes ist dann eben das Jubiläumsdatum des Corn Flakes Day!

Kreiszahl Pi

Kreiszahl

In US-Amerikanischer Schreibweise lautet das Heutige Datum: 3.14. Die schreiben ja immer den Monat zuerst, so wurde also der heutige Tag zum Tag der Kreiszahl π!

Gewiss hätte man diesen Tag auch als Tag des Bourbons (oder des Parmaschinkens?) ausrufen können, da Heute, im Jahre 1989 Zita von Bourbon – Parma, die letzte Kaiserin von Österreich starb. (diesen Absatz bitte als Kalauer betrachten)

Da es sich bei der Kreiszahl π allerdings um eine universell gültige Konstante handelt und dieser Tag ja internationalen Charakter hat, hat man vermutlich zu π gegriffen.

Kreiszahl Pi - abgerollt.

Kreiszahl  – abgerollt.

Jeder anständige Kreis, der etwas auf sich hält, hat also etwas mit der Zahl 3,14159 26535 89793 23846 26433 83279 50288 41971 69399 37510 58209 74944 59230 78164 06286 20899 86280 34825 34211 70679 … zu tun. Ich könnte sie jetzt noch bis ins nächste Jahrtausend fortsetzen, da sie als endlos ist, aber so viel Speicher stellt WordPress gar nicht zur Verfügung!

Jedenfalls wünsche ich uns allen Heute einen wunderbaren π – Tag, liebe Lesewillige 😀

Eines noch: Nächstes Jahr ist ein ganz besonderer π – Tag!!! Den Grund seht ihr im Bild unten. 😉

Der ganz besondere Pi - Tag

Der ganz besondere Tag!

Das hätte Thomas Newcomen nicht gedacht!

Weihnachten naht, die Nervosität steigt.

„Paaaapiiii! Nur einen Tipp, büüüdddeee!” — mein Vater drehte sich genervt um. Kleine Kinder können ja so hartnäckig sein, das gilt besonders wenn Weihnachten vor der Tür steht und die Kleinen gerne wüssten, was denn nun das Christkind bringen wird.

Ich nehme mich da nicht aus. Was ich bis jetzt in Erfahrung gebracht hatte, war das es braun ist, und silbern. Es sollte zischen. Eine magere Ausbeute, für fast zwei Monate intensiver Recherchearbeit. Die kannten alle Tricks, meine Eltern. Im Schlafzimmerschrank war nichts zu sehen, alle gängigen Verstecke waren abgesucht. Ok, der Dachboden fehlte noch, aber dort traute ich mich sowieso nicht hin. Eine Ruck-Zuck-Treppe führte dort hinauf. Dort unter den Dachziegeln war es zugig und mein Gleichgewichtssinn legte aller schärfsten Protest ein, wenn ich auch nur den Plan fasste, mich dort hinauf zu bewegen. Also blieb nur zu fragen und die kuriosen Antworten meiner Eltern auszuwerten.

Der Tag X ist da …

Dann kam der Heilige Abend! Ich konnte es kaum noch erwarten, da hatte mich auch das Schmücken des Baumes nicht davon abhalten können, hochgradig nervös vor dem nun gesperrten Wohnzimmer auf und ab zu laufen. Als ich mit meiner Mutter aus der Kirche zurück kam, war der Raum immer noch versperrt und das kleine Nervenbündel nicht mehr zu bremsen. Dann ertönte die uralte, traditionelle Weihnachtsplatte von Polydor aus dem Zimmer. Die einzige Schallplatte in unserer Sammlung, mit einem blauen Label. Die anderen waren alle rot.

Ich erspare euch nun die Details, das lief bei uns nicht viel anders ab, als bei tausenden anderen Familien in dieser Zeit. Nachdem wir uns frohe Weihnachten gewünscht hatten und meine Eltern ihre Geschenke getauscht, kam ich an die Reihe. Unter dem Baum stand ein großer Karton in buntes, weihnachtliches Geschenkpapier gehüllt. Hastig machte ich mich ans Auspacken …

Dampfmaschinen Modell

Meine Dampfi

Eine Dampfmaschine! 😀 Meine Augen strahlten! Mit nervösen Fingern begann ich die Packung zu öffnen und die Einzelteile heraus zu nehmen. Es war genau so eine, wie auf dem Bild, nur der Griff an der Dampfpfeife war rot, sonst gab es keinen Unterschied.

Nach diversen „Büüddeee” und treuen Hundeblicken konnte ich meinen Vater erweichen, sie gleich mal auszuprobieren. Nur das Zubehör, eine Achse mit diversen Übersetzungsscheiben, eine kleine Standbohrmaschine und eine Kreissäge blieb noch in der Verpackung.

„Ich suche dir dazu erst mal eine stabile Platte, da schrauben wir das dann drauf und dann kannst Du es laufen lassen, aber erst nach den Feiertagen! Morgen gehts erst mal nach Schweinheim, zur Oma”

Die ersten Runden des Schwungrads

Gut, damit musste ich leben. Also mal sehen, wie geht das? Dampfpfeife abschauben, mit dem winzigen Trichter das Wasser einfüllen. 4 Esbit Steine ins Feuerfach einlegen und dann anzünden. Einschieben! Nach einer Weile war zu sehen, wie das Wasser im Schauglas siedete. Ein leises Zischen, welches sich zu einem Pfeifen steigerte wurde hörbar. Ich schloss vorsichtig die heiße Dampfpfeife. Auf einmal ging es los! Das Schwungrad ruckelte und begann sich zu drehen! Ich konnte meinen Blick nicht von dem Maschinchen abwenden, während mein Vater mir das Prinzip erklärte. Als sie eine Stunde später langsam zur Ruhe kam, wusste ich alles über Dampf, Maschinen, Wärmeausdehnung usw.

Ich glaube mein Vater hat gar nicht gedacht, das ich mir alles merken würde, aber ich war wie ein trockener Schwamm im Regen. Ich saugte alles auf! Die Maschine landete später im Diorama meiner Modelleisenbahn, auch wenn der Maßstab nicht ganz passte, so war sie doch für den Antrieb der Bahnschranken zuständig und schob die Magnete unterm Tisch an, welche die kleinen Autos oben auf der Platte bewegten. 😀

PS: Was hat das nun mit Thomas Newcomen zu tun? Nun, der hat 1712 die erste brauchbare Dampfmaschine gebaut, mit welcher das Wasser in einem Bergwerk abgepumpt wurde.

Das Wochenende scheint vielversprechend …

… so sagen es die „Wetterfrösche”

Dunstiger Nebelmorgen -> sonniger Tag?!

Dunstiger Nebelmorgen -> sonniger Tag?!

Also lassen wir uns überraschen! Hier in Untersiemau fängt der Tag neblig an, aber so wie es aussieht, wird der Nebel bald verpufft sein. Ich wünsche euch allen ein phantastisches Wochenende 😉

Hühnereier

Trennungsprobleme

Getrennte Eier

Ich las in einem Rezept eine Zeile: „4 Eier, getrennt”. Das hat mich zum Nachdenken gebracht. Warum trennen, wozu ist das gut und warum diese ungenaue Angabe?

Also nehmen wir mal an, man trennt die vier Eier. Jedes legt man an eine andere Ecke des Tisches. Reicht das aus? Oder wäre es vielleicht besser, jedes vor  der Weiterverarbeitung in eine andere Ecke der Küche zu bringen? Wenn man für ein Rezept nun 5 getrennte Eier bräuchte, wohin in diesem Fall dann mit dem 5. Ei? Reicht dazu die Küchenmitte noch aus oder muss man es gar ganz aus dem Raum bringen?

Wie man sieht, verwirrt mich das alles doch sehr. Aber schlimmer noch ist die Frage: Was passiert mit den Eiern, wenn man sie von einander isoliert? Hat das einen besonderen, vielleicht geschmacklichen Grund? Eine Vermutung von mir ist, das die Eier einen natürlichen Herdentrieb haben. Was auch erklären würde, warum sie im Handel immer in 6er oder 10er Verpackungen erhältlich sind! Ich glaube, durch die Einsamkeit setzen sie  dabei eine Art „Trauerhormon“ frei, das wesentlich zur Geschmacksverbesserung beiträgt. Unter Umständen verderben sie dadurch aber auch schneller, da das Hormon scheinbar auf Schwefelwasserstoff basiert. Lasst doch mal so ein einsames Ei ein paar Tage in der Ecke der Küche liegen, das macht sich dann irgendwann durch den Geruch bemerkbar!

In geringen Mengen ist es aber offensichtlich so, das der Geschmack dabei für uns wesentlich besser wird, was auch die vielen Rezepte erklären würde, in denen von getrennten Eiern die Rede ist. Ich würde mir nur eine genauere Angabe bezüglich der Trennungsdauer und der notwendigen Mindestentfernung wünschen.

Ich habe kein schlechtes Gedächtnis …

… ich habe nur zu viel drin!

In jeder ordentlich gefüllten Datenbank, dauert das Datamining länger, als in einer, die noch fast leer ist. Mit dem Alter lasse das Gedächtnis nach, das ist die weit verbreitete Meinung, die vorherrscht. Ist das tatsächlich so?

Als Programmierer kenne ich das Problem von einer anderen Seite. Bereits seit den aller ersten Datenbank-Systemen auf den frühen Homecomputern, bekannte Namen sind da zum Beispiel Datamat oder Superbase auf dem C-64, ist diese Problem bekannt: Je mächtiger der Datenbestand, um so langsamer der Suchvorgang.

Was war dagegen zu tun? Hin und wieder mal einen Reindex machen, die Index-Dateien neu aufbauen, diese verweisen auf den eigentlichen Datensatz. Wenn sie geordnet sind, dann findet das System schneller, was es eigentlich sucht.

Nun scheint das aber nach neuesten Erkenntnissen nicht nur ein Problem aus dem EDV – Bereich zu sein, sondern mit zunehmendem Alter auch den Menschen zu betreffen. War man bisher davon ausgegangen, dass das Gehirn mit zunehmendem Alter an Leistungsfähigkeit verliert, so scheint sich langsam ein Umdenken einzustellen.

Also doch nicht verkalkt?

Die Eberhard Karls Universität Tübingen sieht das ähnlich. Dr. Michael Ramscar fasst das so zusammen:

Das Gehirn älterer Menschen wird nicht leistungsschwächer, ganz im Gegenteil, es weiß einfach mehr.

Das gibt doch Hoffnung, oder? Also damit ist die Devise klar: Mensch, stell im Alter das Denken nicht ein, Du wirst nicht dümmer, sondern weißt nur mehr als die Jungen. Halte Deine „Indexdateien” in Schuss, sie sichern den schnellen Zugriff.

Der Doktor und das Hirn

Der Doktor und das Hirn

Der aller erste Elektriker

Elektrischer Strom und sein erster Bändiger

Lange hat die Menschheit über das nachgedacht, was in den Blitzen steckt. Welche Kraft mag das sein? Der Zorn der Götter? Wenn die Götter sich im Himmel streiten, dann bewerfen sie sich gegenseitig mit Blitzen. Das war lange Zeit die Meinung, doch im Zeitalter der Aufklärung ging man diesen Dingen auf den Grund.

Benjamin Franklin experimentierte im Jahre 1752 mit Blitzen. Er ließ bei Gewitter Drachen steigen und beobachtete die Einschläge in die Drachenschnur. Sozusagen der erste Blitzableiter. Im Jahre 1770 fand dann Juigi Galvani die Hintergründe über die biochemische Natur der Elektrizität.

Störtebeckerdenkmal

Störtebeckerdenkmal

Neueste Forschungen haben jedoch ein ganz anderes Bild ergeben. Elektriker gab es schon lange vor der Entdeckung der Elektrizität! Bereits im Jahre 1360 berichtet der Volksmund von der Geburt des ersten „Elektrikers“. Es handelt sich dabei um den Anführer der Hamburger Vitalienbrüder, Klaus Störtebecker! Nach intensiver Auswertung eines Zweizeilers kam man zu dieser unwiderlegbaren Erkenntnis!

Dieser lautet: „Der Klaus – der Klaus – der Störtebecker, der hat für Dörte einen Stecker!“

Einen wunderbaren guten Moin liebe Lesewillige 😀

Mein Raketenmodell

Modellraketen berechnen und bauen

Modellraketen selber bauen.

Vielleicht habt ihr schon mal von einem besonderen Bereich des Flugmodellbaus gehört: Modellraketen selbst entwickeln und herstellen! Dazu ist mir neulich ein kleines, aber sehr feines Hilfsprogramm unter die Finger gekommen: „Open Rocket“.

Open Rocket – das Testprogramm

Satürnchen halb V vor dem Start...

Satürnchen halb V vor dem Start…

Das ist ein freies Entwicklungs- und Simulationsprogramm für eben diese Raketenmodelle. Von der ersten Planung über die Ausstattung mit Raketenmotoren bis zu einer Flugsimulation mit vielfältig einstellbaren Umweltparametern kann man damit seine eigene Modellraketen entwickeln und zumindest theoretisch sehr gut austesten.

Viele Einstellmöglichkeiten

Ob ein- oder mehrstufig, mit geclusterten Boostern, verschiedenen Spitzen- und Körperformen bis hin zur optischen Gestaltung mit Farbe und Aufklebern ist dabei alles möglich. Die Simulation ermöglicht es dann unter verschiedenen Windbedingungen die Flugkörper und ihr aerodynamisches Verhalten vom Start, bis zum Ausstoß des Bergungsfallschirms rechnerisch zu testen, auf das es sich in der Realität dann möglichst ähnlich verhält.

Seitenriss der Rakete

Seitenriss der Rakete

Der Plan zeigt meinen Erstversuch eines Eigenbaus, die NASE Satürnchen halb V. Bis zum Mond kommt sie leider nicht, da hätte schon das Luftfahrt Bundesamt etwas dagegen einzuwenden. Immerhin gelten in Deutschland sehr große Einschränkungen für diesen Sport. Man möchte vermeiden, das der Bundesnachrichtendienst erschreckt und einen Terroranschlag vermutet. Immerhin hantiert man da auch mit Sprengstoffen, die im Antrieb stecken.

Der Antrieb

Einige der dem Programm bekannten Raketenmotoren

Einige der dem Programm bekannten Raketenmotoren

Da bietet das Programm übrigens eine sehr umfangreiche Sammlung, an fertigen Teibsätzen, wovon allerdings in Deutschland aus rechtlichen Gründen längst nicht alle erhältlich sind.

Im Bild ist eine kleine Auswahl der verschiedensten Firmen zu sehen. Sowohl Einmal-Motoren als auch wieder befüllbare. Auf Wunsch auch gleich passend zu den Abmessungen des Motorraums und nach Gesamtimpuls (Leistung) sortiert.

Wie baut man so etwas?

Die Auswahl der möglichen Teile aus der die Rakete gebaut wird

Die Auswahl der möglichen Teile aus der die Rakete gebaut wird

Mit ein paar Klicks kann man aus der Bibliothek die gewünschten Komponenten auswählen und dann noch die Formen und Größen dazu festlegen. Bei jeder Komponente kann man das verwendete Material festlegen. Ob Pappe, Alu, Messing oder Styropor sind bereit die verschiedenen Dichten (Masse) angegeben und fließen damit automatisch in die späteren Berechnungen der Flugbahn ein.

Feinschliff

Das geht sogar so weit, das man auch die Oberfläche angeben kann. Ob roh, lackiert oder poliert macht schon einen Unterschied, wenn man später die Aerodynamik berechnet. Sogar Texturen und Abziehbilder lassen sich festlegen. Entweder aus vorgegebenen Texturen oder wie im Falle meines Satürnchens aus mit einem einfachen Zeichenprogramm gemalten Bild.

3 … 2 … 1 … Do we have a Liftoff?

Einige der einstellbaren Simulationsparameter

Einige der einstellbaren Simulationsparameter

Zum Schluß geht es dann noch an die Einstellung der Umweltparameter, ob es windig ist, wie stark die Böen sind, der aktuelle Luftdruck oder die Neigung der Startrampe, ihre Größe und somit wie lange die Rakete in dieser Phase vom Leitröhrchen geführt wird. Das alles erinnert schon ein wenig an die ballistischen Rechnungen, die ein Leopard II Panzer vor dem Abschuss seiner Hauptwaffe durchführt, macht aber auch Sinn! Ziel ist ja nicht ein Blattschuss ins Fenster vom Nachbarhaus, sondern eine möglichst sichere Landung, nach dem die Ausstoßladung den Fallschirm ausgelöst hat.

Wo bekomm ich diese Software her?

Infofenster von OpenRocket

Infofenster von OpenRocket

Wer jetzt Blut geleckt hat und sich das einmal ansehen möchte, der kann es über das bekannte Sourceforge.net herunter laden: http://openrocket.sourceforge.net/

Voraussetzung damit es läuft ist ein installiertes Java.

Viel Spaß liebe Lesewillige und zu den Sternen!

 

Ein Haufen mit frisch gerösteten Kaffeebohnen

Gibt es ein Leben vor dem Kaffee?

Das Lieblingsgetränk der Deutschen — Kaffee!

Es gibt so viele Sorten und Zubereitungsarten von Kaffee. Kaffeeröstung, Kaffeespezialitäten und deren Zubereitungsarten können sich unterscheiden, aber eines haben alle gemeinsam: Den mehr oder weniger starken Anteil an Koffeein. Selbst in sogenanntem „entkoffeiniertem” Kaffee sind immer noch kleine Koffein Mengen enthalten. Weiterlesen

War Schrödinger ein Tierquäler?

Kennt ihr Erwin Rudolf Josef Alexander Schrödinger?

Erwin Schrödinger, Katzenfreund

Erwin Schrödinger, Katzenfreund

Einigen von Euch dürfte er bekannt sein, als der Tierquäler mit der Katze! Er ist der Erfinder eines bekannten Gedankenexperiments aus der Quantenphysik. Um den Menschen den Irrsinn der Quantenwelt näher zu bringen, der oft sogar Kernphysiker zur Verzweiflung bringt, hat er sich das ausgedacht, nicht um als Tierquäler zu gelten!

Kurz zusammengefasst: Katze in Kiste mit Giftglas, Radiostrahler, Geigerzähler und Hammer. Wenn Radiostrahler strahlt, dann lässt Geigerzähler Hammer auf Glas knallen, Katze tot. Wenn das nicht passiert, lebt Katze.

Er sagt jetzt: Ohne in die Kiste hinein zu sehen ist die Katze tot UND lebendig gleichzeitig! Erst die Beobachtung wählt eine der beiden Möglichkeiten aus, lässt sie also wahr werden.

Da ich Katzenfreund bin, hab ich mir mal meine Gedanken gemacht, wie das anders zu beschreiben wäre:

Wenn ich nachts bei völliger Dunkelheit und mit Ohropax im Bett liege, dann könnte meine Freundin neben mir liegen. Sie könnte  aber auch in der Küche sein, und eine Kleinigkeit als nächtlicher Snack futtern.

Um festzustellen welche Möglichkeit nun stimmt, muss ich eine Messung vornehmen. Das kann ich tun, in dem ich das Licht einschalte, das würde die Unsicherheit des quantenmechanischen Zustandes stören und ich wüsste durch die Messung mit den Augen, ob sie neben mir liegt, oder in der Küche futtert. So lange das Licht aus ist, tut sie BEIDES GLEICHZEITIG! Liegt also bei mir UND ist in der Küche!

Gleiches gilt auch für eine akustische oder eine mechanische Messung, wenn ich also die Stöpsel raus nehme um nach ihrer Atmung zu lauschen, oder wenn ich auf ihre Seite hinüber grapsche um aktiv nach ihr zu tasten. Im Falle der mechanischen Variante würde die daraufhin erfolgende schallende Ohrfeige mein Messergebnis darstellen.

Also ist es nicht möglich, den Zustand von Quanten-Sandra zu ermitteln, ohne den Quantenzustand durch eben diese Messung zu beenden.

Hätte Schrödinger diese Variante des Gedankenexperiments gewählt, wäre er Heute nicht bei vielen als Tierquäler verschrien, sondern als bedauernswerter Mensch mit geschwollener Backe bekannt.

SCHRÖÖÖDINGER!!!

SCHRÖÖÖDINGER!!!

Immanuel Kant, Philosoph der Aufklärung

Habe Mut …

… dich Deines Verstandes zu bedienen!

Prof. Harald Lesch widmet sich in seiner typischen Art dem Thema „Pseudo-Wissenschaften”. Eine wirklich gut gemachte Folge aus „Frag den Lesch”. Sollte man sich mal ansehen und dann den Mut haben, sich seines Verstandes zu bedienen.*

Frag den Lesch

Frag den Lesch

Er verdammt darin keineswegs einen von diesen Geräten ausgehenden Placebo-Effekt, aber er stellt einige Dinge klar. 😀

Der Wasserkopf

Wunder der Medizin

Heute: Die G — Hilfe

Ein Gastbeitrag von Prof. Dr. Dr. phil. med. h. c. Calli Grafie

Vorsicht, alles was nach dieser Linie folgt ist hochwissenschaftlich und dem Normalsterblichen nicht immer leicht zugänglich.


Die Universität von Trondheim hat im Dezember 2013 eine Studie erstellt, in der die Zahl der Menschen ermittelt wurde, die auf G – Hilfen angewiesen sind. Dies ergab eindeutig unspektakuläre Werte und sollte uns in keinster Weise über diese beunruhigende Form der Entwicklung, auch wenn allgemein anderes vermutet wird, wie die Zahlen jedoch belegen könnten.

Weil das ja klar ist!

Neueste Forschungen zeigen, wenn auch in keiner gesicherten Art und Weise, die Notwendigkeit G – behinderte Menschen mit und da lässt die Studie keinen Zweifel offen, diese ohne einfach unfähig sind.

Erste Version ohne G-Hilfe

Erste Version

Das neben stehende Bild zeigt uns in klarer Weise, dass das G hier von einem G – Behinderten mit wenig Praxis erstellt wurde.

Die Linienführung ist, wenn man sie einmal so nennen kann, deutlich beeinflusst von Elementen der lokalen Gravitationskonstante.

Mithin zeigt die Testperson allerdings schon deutlich bessere Leistungen, als von absoluten Einsteigern in die Materie. Oft werden von diesen kaum erkennbare, punktförmige Gebilde geschaffen, in Fachkreisen bekannt als G – Punkt.

In den weiteren Versuchen, wurden die geschaffenen G danach mit denen der Kontrollgruppe verglichen, welche aus 35 ausgesuchten, jugendlichen Schimpansen bestand. Das Ergebnis war, gelinde ausgedrückt, wie normalerweise eine Zitrone, welche man gelinde ausdrückt, nicht wirklich der Rede wert und konnte damit wiederum nicht so wirklich.

Viel besser, aber noch ohne G-Hilfe

Viel besser, aber noch ohne G-Hilfe

Diese Version ist bereits deutlich und soviel kann man sagen, wobei hier natürlich immer vorausgesetzt ist.

So konnten auch hier die Schimpansen nicht mehr viel dagegen halten.

Beachtenswert erscheint außerdem, das der Proband auch zu diesem Zeitpunkt keine G – Hilfe eingesetzt hat. Zu Problemen kam es nur, als er als Belohnung eine Banane erhielt und die Schimpansengruppe das herausgefunden, mit viel Gezeter bewertet und letztlich auch den Probanden.

Die deutliche Verunsicherung, die die Testperson nun an den Tag, beziehungsweise die Nacht legte, es war mittlerweile bereits dunkel geworden, die Sonne hatte zum Abschied noch eine atemberaubende Vorstellung in Form eines Abendrotes geliefert, obwohl und gerade weil atemberaubende Zustände auch unter Wasser wie auch im Weltraum auftreten können, sobald die Sauerstoffflasche. Aber wir schweifen! Soviel zu sagen sei Erlaubt, gewesen worden sein.

Erstellt mit G-Hilfe

Erstellt mit G-Hilfe

Hierbei handelt es sich nun um ein professionelles G, welches mit Hilfe einer professionellen G – Hilfe, von einer professionellen Horde Testschimpansen in 17 jähriger Entwicklungsarbeit.

Das Ergebnis beeindruckt in keinster Weise und sollte uns zu denken, oder auch nicht. Jedenfalls hat Frau Merkel sofort zugestimmt, unsere Forschungen weiterhin so großzügig.

Im Grunde genommen, erübrigt sich damit die Frage, ob Kassenpatienten eine G – Hilfe erhalten sollten. Mittels einer Horde Schimpansen kann man deutlich bessere, aber nicht minder kostengünstige und die Kassen kaum belastenden Art und Weise.

Die Empfehlungen, der Kommission gehen daher als erstes in Richtung auf die Verstärkung, weniger die Verminderung. Dies ergibt sich aus allerhand vielen, fachspezifischen Fächern, welche allerdings letztlich nur ausgewertet werden können, wenn weitere 125 Kollegen aus den entsprechenden Fachbereichen. Das sollte mit einer Erhöhung des Budgets unter Kontrolle zu bringen gewesen wäre.


Hiermit endet der Bericht!

Sollte es noch überlebende Lesewillige geben, so gratuliere ich euch und wünsche euch noch einen schönen Tag 😀

bin verwirrt!

Profilbildprobleme

Huch! Wer ist das denn?

Wie kommt der in meine Freundesliste? Ach so, die ist das! Na das wird jetzt wieder eine verwirrende Woche … Weiterlesen

Kein schönes Wetterchen im Moment

Es regnet erst dann richtig wenn …

… der Regen sogar das Radio übertönt!

Also vor ca. 3 Stunden ging der Nieseldauerregen überraschend in heftiges Geklatsche über. Hier hat mein Foto sogar echte Probleme, wenn der automatische Weißabgleich versucht ein wenig Freundlichkeit in das Bild zu bringen.

Da weiß der Weißabgleich auch nicht weiter

Da weiß der Weißabgleich auch nicht weiter

My lovely Mister Singing Club! Es scheint als wolle der Winter Heute alles in Form von Wasser nachschicken was er uns in Form von Schnee schon die ganze Zeit schuldet.

Nicht das ich ein großer Fan von Schnee wäre, wirklich nicht! Von mir aus kann er komplett verbrennen, aber wenigstens über die drei Weihnachtsfeiertage, letztes Jahr hätte er die Gegend geschmückt. Bin ja gar nicht so, wenn danach die Temperaturen wieder hoch gehen soll es mir recht sein.

Was die Wassermengen an geht, so kümmert mich das hier oben auf dem Berg auch nicht sonderlich, also wenn der Winter jetzt mal langsam fertig würde, dann könnten wir uns endlich auf den Frühling freuen und die ersten Knospen zeigen sich hier ja auch schon verschiedentlich. Zeit ist es ja auch langsam. 😉

Einen schönen Rest – Freitag noch liebe Lesewillige, wünscht euch

Charly 😀

Die Rückseite des Jahres

Jahresrückblick 2013

In dieser Zeit sprießen sie wieder überall wie  die Pilse aus dem Zapfhahn: Die Jahresrückblicke. Wer bin ich schon, als das ich mich dieser Tradition verweigern dürfte?

Auch wenn das voraussetzt, das ich mich jetzt aus meinem bequemen Bettchen erheben und persönlich nachsehen muss, werde ich es tun. Hier ist das Ergebnis meines Rückblicks:

„Königs-Grenadille (Passiflora quadrangularis L)

Passionsfrucht

Passionsfrucht

Die Königs – Grenadille auch Riesen – Grenadille  oder Barbadine genannt, ist eine ausdauernde, schnellwachsende Kletterpflanze aus der Familie der Passionsblumengewächse. Ihr vierkantiger, kräftiger Stängel  verholzt an der Basis; die glatten, gegenständig” … Wie bitte? Was das soll?

Das ist mein Jahresrückblick. Genau das steht auf der letzten Seite meines Jahreskalenders, ich blicke also auf mein Jahr zurück. Den Kalender bekam ich Anfang des Jahres, als Werbegeschenk von meiner Apotheke. Nicht gerade ein Kalender, wie ich ihn mir selbst kaufen würde, aber als geschenkter Gaul eigentlich optimal.

Wie ist denn nun mein Jahr wirklich verlaufen?

Also im Prinzip genau wie das Jahr davor in das was noch kommen wird. Gesundheitlich geht es mir nicht so berauschend gut, der Blutdruck schwankt trotz der halben Apotheke, die ich täglich schlucken muss unberechenbar auf und ab. Wenn ich die Chemie nur eine Stunde zu spät nehme, dann rast die Pumpe wieder. Das wird mir wohl erhalten bleiben, bis ich doch mal irgendwann ins grüne Zeug auf der Wiese beiße.

Sonst ist eigentlich alles wie immer, außer das ich gegen Ende des Jahres mit dem Bloggen angefangen habe und dort meinen geistigen Abfall (wie diesen hier) entsorge. In der Hoffnung euch nicht zu sehr zu langweilen, bleibe ich dabei, auch wenn ab und zu mal ein paar Tage Pause zwischen den einzelnen Beiträgen liegt. Ich mache das ja nur zum Spaß und nicht um damit Geld zu verdienen.

Ein überaus wichtige Änderung wird sich hoffentlich so bald als möglich einstellen. Ich hoffe bald mit meiner Freundin zusammen zu ziehen. Sie lebt leider recht weit von mir entfernt, allerdings in einer Gegend, die ich sehr mag. Sobald alles Nötige an Bürokratie erledigt ist, pack ich hier meine Sachen …

Das war jetzt also nicht nur ein Jahresrück-, sondern auch ein Vorblick. Aber warum auch nicht, immerhin steht ganz am Ende des oben zitierten Kalenders noch eine kleine Übersicht über die Jahre 2014 und 2015. Was die können, kann ich genau so gut. 😉

Ich wünsche euch, liebe Lesewillige, einen „guten Rutsch“ in das neue Jahr und einen möglichst optimalen Start. Mögen euch die Schreibblockaden immer verschonen und Falls doch mal eine zuschlägt, dann schaut mal in dieses wunderbare eBook  von PR-Doktor Kerstin Hoffmann, die vielen von Euch keine Unbekannte sein dürfte.  Da stehen tolle Tipps drin, wie man dem Teufel Schreibblockade begegnen kann. Auch auf Twitter zu finden unter dem Hashtag #bloCKparade. Das Buch ist eine kostenlose Zusammenfassung aller ca. 80 Beiträge im Rahmen dieser Blogparade. 246 Seiten guter Lesestoff!

In diesem Sinne: „Rutscht gut noi“, wie meine  Dialektgenossen sagen würden. 😉

wie wird eine Kuh georkt?

Wir orken uns eine Kuh???

Tschörmisch kann verwirrend sein!

Ich lese gerade einen Text, in dem ein paar englische Fachwörter eingestreut sind, als mein Blick geradezu magnetisch an einem Wort hängen bleibt. Ich mache mir Gedanken, was man alles mit einer Kuh machen könnte. Man kann sie auf die Weide stellen, kann sie reiten, kann sie melken, kann sie auch schlachten und zu einem leckeren Steak verarbeiten. Aber bevor mich jetzt die Veganer und Vegetarier lynchen, wie würdet ihr eigentlich eine Kuh orken? Habt ihr jemals eine Kuh georkt? Was braucht man dazu? Eventuell wäre das Vorhanden sein eines Orks von Vorteil, aber wer hat schon so ein Fantasy-Wesen bei sich zu Hause und würde die arme Kuh nicht furchtbar vor einem Ork erschrecken?

Aber wie soll man dann eine Kuh orken?

Ehrlich gesagt, ich habe keine Ahnung. Meine Orkingerfahrungen mit Kühen hielten sich bis jetzt in Grenzen. Also eine andere Strategie probieren, um das Problem zu lösen. Immerhin handelt es sich um einen Fachartikel und er wurde mit einem gewissen Ernst geschrieben. Ich kopierte die entsprechende Textstelle in mein OneNote und schaute sie mir erst einmal an. OneNote hat den Text umformatiert und machte so aus dem englischen

 „… ist das ein gutes Beispiel für Cow
orking”

Den weitaus leicher verständlichen Text:

„… ist das ein gutes Beispiel für Coworking”

Aha! Der Zeilenumbruch hat mir einen Streich gespielt. Nicht Cow – orking, sondern Co – working ist richtig. Zusammenarbeit heißt das Zauberwort! So hat die Zusammenarbeit eines schmalen Bildschirmfensters mit der deutschen Rechtschreibkorrektur den Fehler zwar erst geschaffen, aber ein breiteres Fenster und das gute alte Copy & Paste hat aus dem Orken der Kühe dann doch eine vernünftige Zusammenarbeit gemacht. Wie ich eingangs schon sagte, liebe Lesewillige, Tschörmisch kann sehr verwirrend sein, sowohl für deutsche Trennhilfen als auch für deutschsprachige Leser. 😉

Der Papierkorb von Windows

Papierkorbenergie?

Kaum einer beachtet ihn, aber jeder benutzt ihn.

Windows Nutzer kennen und nutzen ihn, aber kaum einer denkt groß über ihn nach. Den Papierkorb! Er prangt auf dem Desktop und erledigt dort schweigend und stoisch seine Aufgabe. Auch andere Betriebssysteme verfügen über ein ähnliches Instrument, um Dateien nicht schlagartig in die ewigen Jagdgründe zu schicken. So besteht im Zweifelsfall immer noch eine Rettungsmöglichkeit.

 Was passiert aber, wenn die Daten darin dann tatsächlich den Weg alles Irdischen gehen? Habt ihr darüber schon mal nachgedacht? Nun, in diesem „wahren Leben”, dessen Existenz ja immer noch der Eine oder Andere für möglich hält, sollen die Inhalte eines Papierkorbs ja in der Tat verfeuert werden können.

 Warum?

Die Möglichkeiten sind vielfältig und reichen von der Herstellung einfachen Zeitungspapiers bis hin zur endgültigen Verbrennung im Ofen eines Heizkraftwerks. Dann entsteht daraus Wärme und daraus wiederum elektrische, also Premium Energie. Aber wie ist das nun im „einzig wirklich wahren Leben”, der Online-Welt?

Da wurden die Microsoft Programmierer auf einmal hellhörig! In der Tat werden durch den Löschvorgang auf dem PC die Schreib-/Leseköpfe der Festplatte in Bewegung gesetzt und dabei Wärme erzeugt. Auch die CPU erzeugt durch die Steuertätigkeit mehr Abwärme. Auf der anderen Seite gibt es schon seit langer Zeit sogenannte Thermoelemente, welche in der Lage sind, aus vorhandener Wärme wiederum elektrischen Strom zu erzeugen.

Warum also nicht das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden und diese Wärme im PC wiederum in Strom verwandeln. Nebenbei würde dieser auch noch effektiv gekühlt werden und solche teilweise doch recht störende Dinge, weil recht laut, wie CPU Kühler überflüssig machen. Die Umwandlung von gelöschten Daten geschieht völlig lautlos.

Daher wurde nun auf Anregung des Rentners Bill Gates eine  Expertenkommission mit dem Namen „Perpetuum Energy” ins Leben gerufen, die ihre Forschungen in den Bau eines selbstversorgenden Computers umsetzen sollen. Bei Laptops, Notebooks und anderen mobilen Geräten bietet es sich regelrecht an, die Lebensdauer des internen Akkus damit zu verlängern. Bei klassischen Desktop – Geräten wäre zwar der Einbau eines Akkus notwendig, aber durchaus machbar.

Wie geht es weiter?

Vielleicht  bekommen wir eines Tages Geräte, die sich ihren Arbeitsstrom vom Löschen von Dateien erzeugen und damit ihre Lebensdauer deutlich verlängern. Man könnte sich immer eine gewisse Menge an geistigem Müll, überflüssigen Dateien oder Bildchen auf dem Computer vorhalten, um ihn bei Bedarf zu löschen und damit ein paar Extra-Minuten Strom zu erhalten. Die Zeiten, in denen der wichtige Vortrag, den man auf dem Weg zum Auditorium nur noch mal schnell im Zug überarbeiten möchte, auf dem Klapprechner zerstört wird, weil genau im falschen Moment die Akkuleistung nachgelassen hat. Aufpassen sollte man dann nur, das es nicht genau die Word-Datei ist, in der der Vortrag steht, die man im Papierkorb verheizt.

Ich danke für’s Lesen, liebe Lesewillige, und wünsche uns für die Zukunft eine lange Akku-Lebensdauer! 😉

Der Wasserkopf

für Star Wars Fans!

Ganz wichtiger Hinweis für alle Star Wars Fans!

In einer langwierigen Versuchsreihe hat Wasserkopf für euch ermittelt und kam zu folgendem, überraschenden Ergebnis: Wookie geht anders!

Schuh im Backofen

Wichtiger Hinweis für Star Wars Fans!

Schuhbacka ist etwas ganz anderes!

Der Wasserkopf

Die Welt (vernichtungs) Formel.

Der Wasserkopf hat etwas gefunden!

Welche enormen Kräfte in der Materie stecken, hat Albert Einstein ja bereits in seiner berühmten Formel beschrieben und kurz danach wurde dies auch bedauerlicherweise mit Zündung der ersten Atombombe bewiesen.

Einsteins Formel E = mc²

Einsteins Formel

Seither haben sich viele andere Wissenschaftler auch um diese Formel gekümmert, wohl in der Hoffnung, das noch übertreffen zu können.

Der Wasserkopf wäre nicht der Wasserkopf, wenn er sich nicht ebenfalls daran versucht hätte. Sein Ergebnis ist allerdings so erschütternd, das er sich erst nach 21,3 Sekunden dazu überreden lies, diese hochbrisante Formel mit dem Rest der Menschheit (vorausgesetzt man möchte Wasserkopf zur Menschheit rechnen) zu teilen!

Die drei wichtigsten Bestandteile dieser Weltvernichtungsformel bestehen aus den Führungsmitgliedern dreier deutscher Parteien. Hier also die Formel, die das Ende der Welt besiegeln wird …

Das Ende der Welt als Formel

Das Ende der Welt als Formel

Das an was ihr immer glauben mögt, liebe Lesewillige, möge uns vor ihrer Anwendung bewahren! 😉

Salvatorische Klausel:

Sollten eine oder mehrere Bemerkungen dieses Textes ganz oder teilweise unironsich sein, so wird dadurch die Gültigkeit der übrigen Textstellen nicht berührt. An die Stelle der unironischen Bemerkung tritt rückwirkend eine inhaltlich möglichst gleiche, politisch korrekte Phrase, die dem Zweck der gewollten Bemerkung am nächsten kommt.