Archiv der Kategorie: Natur

Der aller erste Elektriker

Elektrischer Strom und sein erster Bändiger

Lange hat die Menschheit über das nachgedacht, was in den Blitzen steckt. Welche Kraft mag das sein? Der Zorn der Götter? Wenn die Götter sich im Himmel streiten, dann bewerfen sie sich gegenseitig mit Blitzen. Das war lange Zeit die Meinung, doch im Zeitalter der Aufklärung ging man diesen Dingen auf den Grund.

Benjamin Franklin experimentierte im Jahre 1752 mit Blitzen. Er ließ bei Gewitter Drachen steigen und beobachtete die Einschläge in die Drachenschnur. Sozusagen der erste Blitzableiter. Im Jahre 1770 fand dann Juigi Galvani die Hintergründe über die biochemische Natur der Elektrizität.

Störtebeckerdenkmal

Störtebeckerdenkmal

Neueste Forschungen haben jedoch ein ganz anderes Bild ergeben. Elektriker gab es schon lange vor der Entdeckung der Elektrizität! Bereits im Jahre 1360 berichtet der Volksmund von der Geburt des ersten „Elektrikers“. Es handelt sich dabei um den Anführer der Hamburger Vitalienbrüder, Klaus Störtebecker! Nach intensiver Auswertung eines Zweizeilers kam man zu dieser unwiderlegbaren Erkenntnis!

Dieser lautet: „Der Klaus – der Klaus – der Störtebecker, der hat für Dörte einen Stecker!“

Einen wunderbaren guten Moin liebe Lesewillige 😀

Immanuel Kant, Philosoph der Aufklärung

Habe Mut …

… dich Deines Verstandes zu bedienen!

Prof. Harald Lesch widmet sich in seiner typischen Art dem Thema „Pseudo-Wissenschaften”. Eine wirklich gut gemachte Folge aus „Frag den Lesch”. Sollte man sich mal ansehen und dann den Mut haben, sich seines Verstandes zu bedienen.*

Frag den Lesch

Frag den Lesch

Er verdammt darin keineswegs einen von diesen Geräten ausgehenden Placebo-Effekt, aber er stellt einige Dinge klar. 😀

Die Rückseite des Jahres

Jahresrückblick 2013

In dieser Zeit sprießen sie wieder überall wie  die Pilse aus dem Zapfhahn: Die Jahresrückblicke. Wer bin ich schon, als das ich mich dieser Tradition verweigern dürfte?

Auch wenn das voraussetzt, das ich mich jetzt aus meinem bequemen Bettchen erheben und persönlich nachsehen muss, werde ich es tun. Hier ist das Ergebnis meines Rückblicks:

„Königs-Grenadille (Passiflora quadrangularis L)

Passionsfrucht

Passionsfrucht

Die Königs – Grenadille auch Riesen – Grenadille  oder Barbadine genannt, ist eine ausdauernde, schnellwachsende Kletterpflanze aus der Familie der Passionsblumengewächse. Ihr vierkantiger, kräftiger Stängel  verholzt an der Basis; die glatten, gegenständig” … Wie bitte? Was das soll?

Das ist mein Jahresrückblick. Genau das steht auf der letzten Seite meines Jahreskalenders, ich blicke also auf mein Jahr zurück. Den Kalender bekam ich Anfang des Jahres, als Werbegeschenk von meiner Apotheke. Nicht gerade ein Kalender, wie ich ihn mir selbst kaufen würde, aber als geschenkter Gaul eigentlich optimal.

Wie ist denn nun mein Jahr wirklich verlaufen?

Also im Prinzip genau wie das Jahr davor in das was noch kommen wird. Gesundheitlich geht es mir nicht so berauschend gut, der Blutdruck schwankt trotz der halben Apotheke, die ich täglich schlucken muss unberechenbar auf und ab. Wenn ich die Chemie nur eine Stunde zu spät nehme, dann rast die Pumpe wieder. Das wird mir wohl erhalten bleiben, bis ich doch mal irgendwann ins grüne Zeug auf der Wiese beiße.

Sonst ist eigentlich alles wie immer, außer das ich gegen Ende des Jahres mit dem Bloggen angefangen habe und dort meinen geistigen Abfall (wie diesen hier) entsorge. In der Hoffnung euch nicht zu sehr zu langweilen, bleibe ich dabei, auch wenn ab und zu mal ein paar Tage Pause zwischen den einzelnen Beiträgen liegt. Ich mache das ja nur zum Spaß und nicht um damit Geld zu verdienen.

Ein überaus wichtige Änderung wird sich hoffentlich so bald als möglich einstellen. Ich hoffe bald mit meiner Freundin zusammen zu ziehen. Sie lebt leider recht weit von mir entfernt, allerdings in einer Gegend, die ich sehr mag. Sobald alles Nötige an Bürokratie erledigt ist, pack ich hier meine Sachen …

Das war jetzt also nicht nur ein Jahresrück-, sondern auch ein Vorblick. Aber warum auch nicht, immerhin steht ganz am Ende des oben zitierten Kalenders noch eine kleine Übersicht über die Jahre 2014 und 2015. Was die können, kann ich genau so gut. 😉

Ich wünsche euch, liebe Lesewillige, einen „guten Rutsch“ in das neue Jahr und einen möglichst optimalen Start. Mögen euch die Schreibblockaden immer verschonen und Falls doch mal eine zuschlägt, dann schaut mal in dieses wunderbare eBook  von PR-Doktor Kerstin Hoffmann, die vielen von Euch keine Unbekannte sein dürfte.  Da stehen tolle Tipps drin, wie man dem Teufel Schreibblockade begegnen kann. Auch auf Twitter zu finden unter dem Hashtag #bloCKparade. Das Buch ist eine kostenlose Zusammenfassung aller ca. 80 Beiträge im Rahmen dieser Blogparade. 246 Seiten guter Lesestoff!

In diesem Sinne: „Rutscht gut noi“, wie meine  Dialektgenossen sagen würden. 😉

wie wird eine Kuh georkt?

Wir orken uns eine Kuh???

Tschörmisch kann verwirrend sein!

Ich lese gerade einen Text, in dem ein paar englische Fachwörter eingestreut sind, als mein Blick geradezu magnetisch an einem Wort hängen bleibt. Ich mache mir Gedanken, was man alles mit einer Kuh machen könnte. Man kann sie auf die Weide stellen, kann sie reiten, kann sie melken, kann sie auch schlachten und zu einem leckeren Steak verarbeiten. Aber bevor mich jetzt die Veganer und Vegetarier lynchen, wie würdet ihr eigentlich eine Kuh orken? Habt ihr jemals eine Kuh georkt? Was braucht man dazu? Eventuell wäre das Vorhanden sein eines Orks von Vorteil, aber wer hat schon so ein Fantasy-Wesen bei sich zu Hause und würde die arme Kuh nicht furchtbar vor einem Ork erschrecken?

Aber wie soll man dann eine Kuh orken?

Ehrlich gesagt, ich habe keine Ahnung. Meine Orkingerfahrungen mit Kühen hielten sich bis jetzt in Grenzen. Also eine andere Strategie probieren, um das Problem zu lösen. Immerhin handelt es sich um einen Fachartikel und er wurde mit einem gewissen Ernst geschrieben. Ich kopierte die entsprechende Textstelle in mein OneNote und schaute sie mir erst einmal an. OneNote hat den Text umformatiert und machte so aus dem englischen

 „… ist das ein gutes Beispiel für Cow
orking”

Den weitaus leicher verständlichen Text:

„… ist das ein gutes Beispiel für Coworking”

Aha! Der Zeilenumbruch hat mir einen Streich gespielt. Nicht Cow – orking, sondern Co – working ist richtig. Zusammenarbeit heißt das Zauberwort! So hat die Zusammenarbeit eines schmalen Bildschirmfensters mit der deutschen Rechtschreibkorrektur den Fehler zwar erst geschaffen, aber ein breiteres Fenster und das gute alte Copy & Paste hat aus dem Orken der Kühe dann doch eine vernünftige Zusammenarbeit gemacht. Wie ich eingangs schon sagte, liebe Lesewillige, Tschörmisch kann sehr verwirrend sein, sowohl für deutsche Trennhilfen als auch für deutschsprachige Leser. 😉

Bäume

Ein verrückter Traum.

Was machst Du eigentlich Nachts so?

Diese Frage wird mir oft gestellt, besonders weil ich ja mit meiner inneren Uhr irgendwie in zwischen der japanischen und der hawaiianischen Zeitzone hin und her schwimme. Das verwirrt manche Freunde und Bekannte. Die guten Freunde haben sich schon daran gewöhnt. Ich schlafe genau so lange, wie jeder andere auch, allerdings bin ich meist weg, wenn andere gerade mal ihr Abendessen zubereiten.

Zum Schlafen gehört auch das Träumen:

Holzfäller

Der Holzfäller beim Kuchenerwerb

Normalerweise bekomme ich von meinen Träumen nicht viel mit, aber Heute war einer der seltenen Fälle, bei denen ich mich noch recht gut an mein nächtliches Kopfkino erinnere:

Ich befand mich in einer alten Blockhütte. Gerade aufgestanden, warf ich noch ein paar Holzscheite in die noch glimmende Glut des offenen Kamins. Draußen glitten lautlos dicke weiße Flocken zu Boden. Ich trug ein kariertes Hemd, ein paar Jeans und warme Winterstiefel. Mein Magen lies anfragen, wann es denn mal etwas zu Essen gäbe. Mein Magen ist bei solchen Fragen immer sehr höflich und zuvorkommend — am Anfang zumindest. Danach kann er schon mal ungemütlich werden.

Also Jacke anziehen, Wollmütze aufsetzen und ab nach draußen. Neben der Tür steht eine scharfe Axt, mein treuer Freund, mit dem ich schon so viele Bäume in die Horizontale gebracht habe.

Im Wald

Ich stapfe mit der Axt über der Schulter nach draußen und sauge die kalte Luft ein. Die Sonne ist noch nicht zu sehen, was bei den dicken Schneewolken auch nicht anders zu erwarten war, dennoch schickt sie einen ersten schwachen rötlichen Strahl durch die Wolken. Vor mir liegt ein Wald, dicht bestanden mit den verschiedensten Bäumen. Welchen werde ich Heute wählen? Der Paprikabaum oder doch lieber den Schweinsbaum?

Unter meinen Stiefeln knirscht der Schnee. Da steht er vor mir! Eigentlich wollte ich ja gar nicht, aber mein Magen meint, wir hätten schon lange keinen Kuchen mehr gehabt. Also, damit der Herr nicht brummig wird, ziehe ich meine Jacke aus, nehme die Axt und hole aus. Der Kuchenbaum zittert unter ihren Schlägen. Zwei — Drei — Vier schnelle Hiebe und er neigt sich in Zeitlupe dem Schnee entgegen.

Ein stattlicher Bursche!

Ich glaube, ich habe einen guten Fang gemacht. Seine Maserung ist nahezu perfekt! Schnell trenne ich einen ordentlichen Klotz aus dem Stamm, dann richte ich den Baum wieder auf und sehe zu, wie der langsam wieder mit der Wurzel verwächst.

Ich packe den Klotz in meine Tasche, nehme meine Jacke und die Axt und mache mich auf den Weg nach Hause. „Wirds jetzt bald mal Alter? Ich habe Hunger!” Mägen können so penetrant sein, eurer auch? Auf dem Rückweg rupfe ich noch etwas Schokoguss von einem Schokoladenbusch am Wegrand und komme dann endlich zu Hause an. Der Klotz wird noch schnell ausgehöhlt und der Schokoguss über dem Feuer erwärmt, dann kann es los gehen. Es gibt leckeren Baumkuchen! 😀

Baumkuchen

Baumkuchen

Träume können manchmal sehr verwirrend sein, liebe Lesewillige. Ich wünsche euch einen bezaubernden Vize-Freitag! 😀

Der Metterschling

Ein Metterschling mit flauen Bügeln, log durch die Fluft.

Er war einem Computer entnommen,
dem war etwas durcheinander gekommen.
Irgend ein Rädchen, irgend ein Drähtchen.
Als man es merkte, da wars schon zu spätchen.

Da war der Metterschling schon ganz weit fort,
wanz geit.

Quelle: Irgend ein Lesebuch der 1. oder 2. Volksschulklassen in Bayern.
Irgendwann zwischen 1970 und 1975. (Gedächtniszitat)