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Das Fahrerlaubniswetter

Der Himmel öffnet seine Schleusen.

Winter Gewittersturm mit Hagel

Nass!

Stellt euch vor, euer Bettchen steht in einer Wohnung, direkt unter dem Dach. Die Wolken ziehen sich zusammen und während ihr unter euer warmen Decke von schönen Zeiten träumt, klopfen die ersten Tröpfchen aufs Dach. In einem sanften Rhythmus bereitet euch dieser Klang …

AAAACH NEEEE! Stellt euch vor, Phil Collins spielt ein Drumsolo! Auf eurem Kopf! So schaut es bei mir gerade aus. Es scheint als hätte jemand den Bodensee über mein Örtchen gezogen und den Stöpsel entfernt. Wie soll einem bei so einem Wetter etwas vernünftiges einfallen, das ich hier schreiben könnte? Nein! So geht das nicht. 😦

Andere freuen sich über das Wetter. Die Hälfte der pariser Automobilisten dürfen sich nun auch wieder unter die andre Hälfte mischen. Und mir fällt immer noch nichts ein.

Na gut, ich wünsche euch ein wesentlich besseres Wetter und einen schönen, erfolgreichen Tag. Lasst es euch gut gehen.

PS:  Beschwerden an den Deutschen Wetterdienst

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Ritterschwert

Papa warum???

Ja so war’ns, die oiiiiide Rittersleut!

Ich habe Heute Nacht eine alte Episode aus dem Leben mit meinen Kindern geträumt. Die Beiden, Anika und Tim, hatten einmal Burgfräulein und Ritter gespielt. Beide verkleidet, Anika trug ein Faschingskostüm, ein rosa Tülltraum mit Schleier und Tim eine Papprüstung, die wir zusammen gebastelt hatten.

Die waren so ein süßes Pärchen, da wollte ich unbedingt ein Foto machen. Ich postierte sie vor der Cam und sagte noch, „Ihr steht falsch! Anika muss auf deine linke Seite, Tim”. Großer Fehler! Natürlich kam sofort die erwartete Frage: „Papa warum???”

Ritter mit Schwert und Schild

Ritter mit Schwert und Schild

Tim ist ein ganz Stiller, aber er muss alles wissen. Wenn diese Frage kommt, dann helfen keine Ausflüchte, da muss man durch! Also habe ich versucht ihm das zu erklären:

Die meisten Menschen sind Rechtshänder, auch damals schon, daher trug der Ritter sein Schwert an der linken Seite, seinen Schild auch und zog das Schwert im Fall eines Angriffs mit der Rechten.

Wenn sein Burgfräulein dann links von ihm steht, dann kann er sie mit seinem Schild beschützen und mit seinem rechten Waffenarm den Angriff abwehren.

Kleine Pause … man konnte genau sehen, wie es in dem kleinen Köpfchen klickte und ratterte … dann ein strahlendes Lächeln auf seinem Gesicht: „Ok Papa, dann mach das Bild so wie wir jetzt hier sind. Müläidi Anika steht auf der Seite genau richtig, ich bin doch Linkshänder!” Was soll man angesichts dieser glasklaren Logik noch sagen? 😀

Ich wünsche euch noch einen wunderbaren Tag. 😉

Profilbildwirrwarr!

Erst einmal: Entschuldigung!

Ich bin viel zu spät! Normalerweise erwartet ihr meinen Tagesbeitrag am Anfang des Tages, aber dieses mal ist etwas dazwischen gekommen. Ich warte noch auf ein „OK” einer Facebook – Freundin um einen Teil ihres Textes verwenden zu dürfen. Hier wird nichts gebloggt, wofür ich keine Erlaubnis habe!!! Sobald sie da ist, wird das nachgeliefert! 😀

Also dann mal ein anderes Thema:

Einige von euch wissen es vielleicht: Ich bin ein Asperger Autist. Keine Angst, ihr könnt ruhig weiter lesen, das ist nicht ansteckend! Ich sehe mich auch nicht als Bekloppten, der sich im Leben nicht zurecht findet, auch wenn das die Blöd – Zeitung und andere Boulevard Medien anders sehen! Aber es gibt gewisse Dinge, die bei mir anders laufen, GANZ ANDERS!

Ein Punkt muss ich jetzt mal erwähnen, da es Gestern und Heute auf Facebook passiert ist. Ich hasse es, wenn jemand sein Profilbild ändert!!!

Miserable Fotomontage: Mein Onkel vom Mars (US-Serie) und Captain Picard (TNG Enterprise)

Miserable Fotomontage: Mein Onkel vom Mars (US-Serie) und Captain Picard (TNG Enterprise)

Hin und wieder kommt es vor, das gewohnte Profilbilder auf Facebook verschwinden. Dann kommen Neue nach. Sofern es wie hier ein sehr, sehr gut bekanntes Gesicht ist, mag das gerade so noch gehen, aber wenn dann statt des gewohnten Anblicks auf einmal ein kaum erkennbares Mini-Bildchen auf freiem Feld, oder gar ein bisher unbekannter Gegenstand, statt des gewohnten Gesichts erscheint, da setzt es bei mir aus. Ich komm nicht mehr klar und mache mir bei einer entsprechenden Änderungs – Meldung von Facebook gleich eine Notiz: Name „Sowieso” hat neues Profilbild. Das bleibt dann ein paar Tag, manchmal sogar Wochen neben dem PC liegen, bis es endlich wieder drin ist! Falls sich das Bild zwischen drin noch mal ändert … UFF! In dem Fall bitte ich alle Freunde um Entschuldigung, wenn vielleicht mal die falsche Anrede, oder der Falsch Name im Dialog landet. Das ist für mich der pure Horror, der nur noch durch mehrere gleichzeitige Änderungen, mehrerer Bilder übertroffen wird. 😦

Was tun sprach Zeus?

Eigentlich gar nichts, wer bin ich schon als das ich jemand Vorschriften machen darf, das ist Privatsache! Mir bleibt nur Lernen, Einüben, NACHDENKEN! Das mag mit meiner Gesichtsblindheit zusammen hängen. Es kann passieren, das ich in der Öffentlichkeit jemand kennen gelernt hab, der mir etwas später wieder in einer ganz anderen Situation begegnet. BUMM The same procedure as on Facebook Mister Charly? Natürlich! Die selbe Prozedur! Da kommt mir jemand in anderer Kleidung entgegen, als wir uns kennen lernten, grinst mich an, ich grinse automatisch zurück und grüble wer das ist, er nickt und geht vorbei, ich nicke und gehe vorbei. Gerettet!

Und wenn nicht?

Spricht er mich aber an: „Ja, ich hab das so gemacht wie Du gesagt hast, es geht jetzt! …” Ohmpf! Dann gehe ich zwar auf das Gespräch ein, aber es entwickelt sich zu einem Quiz. Was habe ich empfohlen? Wann? Warum? Was war das Problem? Falls sich die Namenserinnerung nicht einstellt, dann gibt es pauschale Freudensäußerungen mit „Prima! Das ist aber schön! Also bis demnächst mal wieder 😀 ”, und ich gehe.

Das ist wirklich nicht böse gemeint, aber ich kann Gesichter und Namen nicht richtig zuordnen, so lange es nicht eine längere Freundschaft ist und auf Facebook beginnt die Namens — Freundschaft in dem Moment, in dem sich das Profilbild ändert. Sorry! 😦

Bäume

Ein verrückter Traum.

Was machst Du eigentlich Nachts so?

Diese Frage wird mir oft gestellt, besonders weil ich ja mit meiner inneren Uhr irgendwie in zwischen der japanischen und der hawaiianischen Zeitzone hin und her schwimme. Das verwirrt manche Freunde und Bekannte. Die guten Freunde haben sich schon daran gewöhnt. Ich schlafe genau so lange, wie jeder andere auch, allerdings bin ich meist weg, wenn andere gerade mal ihr Abendessen zubereiten.

Zum Schlafen gehört auch das Träumen:

Holzfäller

Der Holzfäller beim Kuchenerwerb

Normalerweise bekomme ich von meinen Träumen nicht viel mit, aber Heute war einer der seltenen Fälle, bei denen ich mich noch recht gut an mein nächtliches Kopfkino erinnere:

Ich befand mich in einer alten Blockhütte. Gerade aufgestanden, warf ich noch ein paar Holzscheite in die noch glimmende Glut des offenen Kamins. Draußen glitten lautlos dicke weiße Flocken zu Boden. Ich trug ein kariertes Hemd, ein paar Jeans und warme Winterstiefel. Mein Magen lies anfragen, wann es denn mal etwas zu Essen gäbe. Mein Magen ist bei solchen Fragen immer sehr höflich und zuvorkommend — am Anfang zumindest. Danach kann er schon mal ungemütlich werden.

Also Jacke anziehen, Wollmütze aufsetzen und ab nach draußen. Neben der Tür steht eine scharfe Axt, mein treuer Freund, mit dem ich schon so viele Bäume in die Horizontale gebracht habe.

Im Wald

Ich stapfe mit der Axt über der Schulter nach draußen und sauge die kalte Luft ein. Die Sonne ist noch nicht zu sehen, was bei den dicken Schneewolken auch nicht anders zu erwarten war, dennoch schickt sie einen ersten schwachen rötlichen Strahl durch die Wolken. Vor mir liegt ein Wald, dicht bestanden mit den verschiedensten Bäumen. Welchen werde ich Heute wählen? Der Paprikabaum oder doch lieber den Schweinsbaum?

Unter meinen Stiefeln knirscht der Schnee. Da steht er vor mir! Eigentlich wollte ich ja gar nicht, aber mein Magen meint, wir hätten schon lange keinen Kuchen mehr gehabt. Also, damit der Herr nicht brummig wird, ziehe ich meine Jacke aus, nehme die Axt und hole aus. Der Kuchenbaum zittert unter ihren Schlägen. Zwei — Drei — Vier schnelle Hiebe und er neigt sich in Zeitlupe dem Schnee entgegen.

Ein stattlicher Bursche!

Ich glaube, ich habe einen guten Fang gemacht. Seine Maserung ist nahezu perfekt! Schnell trenne ich einen ordentlichen Klotz aus dem Stamm, dann richte ich den Baum wieder auf und sehe zu, wie der langsam wieder mit der Wurzel verwächst.

Ich packe den Klotz in meine Tasche, nehme meine Jacke und die Axt und mache mich auf den Weg nach Hause. „Wirds jetzt bald mal Alter? Ich habe Hunger!” Mägen können so penetrant sein, eurer auch? Auf dem Rückweg rupfe ich noch etwas Schokoguss von einem Schokoladenbusch am Wegrand und komme dann endlich zu Hause an. Der Klotz wird noch schnell ausgehöhlt und der Schokoguss über dem Feuer erwärmt, dann kann es los gehen. Es gibt leckeren Baumkuchen! 😀

Baumkuchen

Baumkuchen

Träume können manchmal sehr verwirrend sein, liebe Lesewillige. Ich wünsche euch einen bezaubernden Vize-Freitag! 😀

Eiswüste

Schönen Adventsabend

Ich wünsche euch noch einen schönen Adventsabend!

Macht es euch gemütlich und schlürft vielleicht noch einen Tee (mit oder ohne Schuss), das wärmt von innen und tut gut.

Morgen bin ich erst ab Mittags / Nachmittags wieder hier, es wartet noch ein langer Marsch durch die eisige Wildnis auf mich. Wir sehen uns 😉

Füller

Wirre Gedanken

Nach meinem morgendlichen Facebook Besuch.

Ich komme eben von „Drüben”, vom Gesichtsbuch. Das mache ich jeden Morgen um meine Nacht — Timeline zu prüfen. Was ist da so passiert, während ich mein Kopfkissen abgehört habe.

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Sinnlosigkeit - Ende

Sinnlosigkeit

Tja, was soll ich sagen?

Das Leben hätte einen Sinn? Welchen denn? Ich sehe keinen. Den ganzen langen Tag stehe ich da und tue meine Arbeit. Habe ich mich schon einmal beschwert? Bin ich aufmüpfig geworden?

Nein! Meinen Job mache ich, eintönig, Tag ein — Tag aus. Manche sagen ich ticke nicht richtig. In Ordnung, das kann schon sein, aber wer tut das nicht? In eintöniger Gleichförmigkeit bleibe ich an dem Platz, den man mir zugewiesen hat und tue was von mir erwartet wird. Ich selbst habe keine Erwartungen. Vielleicht ein klein wenig Beachtung, nur einmal am Tag. Ein wenig Bestätigung, das ich meinen Job gut gemacht habe. 😦

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