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Refraktor - Linsenteleskop

Sternensucher

Der kleine Charly und der große Weltraum.

Lange ist es her, aber als ich vorhin aus dem Fenster sah musste ich mal wieder daran denken. Da prangten die Sterne am Himmel und schauten neugierig herunter auf den Charly, vermutlich in Erwartung was er Heute wieder für Ungeschicklichkeiten liefert, zu ihrer Belustigung.

Die Zeitreise beginnt …

Es war irgendwann ein paar Tage nach Weihnachten, ich hatte einen 70 mm Refraktor (Linsenteleskop) bekommen, da ich damals schon großes Interesse an der Astronomie zeigte. Nach der ganzen Verwandtschafts — Rundreise, die nun mal auch dazu gehört, hatte ich das Teil endlich komplett zusammen gebaut.

Die Bedingungen waren gut. Weihnachtsferien, also kein Frühaufstehen für die Schule und das Wetter hatte auch ein Einsehen mit mir. Klarer Himmel, optimales Seeing, wie der Astronom sagt.

Sternenhimmel

Sternenhimmel

Mit Taschenlampe und Rotfilter davor, damit sich die Augen nicht umgewöhnen müssen, und dem neuen Prachtstück ausgerüstet, zog es mich auf unseren Südbalkon. Dort brachte ich das Instrument in Stellung. Erst mal ein Weitwinkelobjektiv ausgewählt und einen hellen Stern angepeilt. First Light! Nach dem er in der Bildmitte fixiert war, schaute ich durch den kleinen Sucher und brachte das Fadenkreuz darin in die Position, das es den Stern genau überdeckte. Jetzt waren beide achsparallel ausgerichtet und es konnte losgehen.

Der Mond war auch schon in halber Schönheit vorhanden, aber mein erstes Objekt war der Orionnebel, der sich in der unteren Hälfte des Sternzeichens Orion befindet. Ein atemberaubender Anblick! Sogar mit dem kleinen Weitwinkel. Mit der maximalen Vergrößerung, die das Teleskop bot, war es einfach überwältigend. Mir gingen Gedanken durch den Kopf: Eigentlich sind wir alle, ist alles um uns herum, das Ergebnis toter Sterne! Hätten sie nicht ihr Leben aus gehaucht, gäbe es uns Heute gar nicht. Sie haben alle Elemente erbrütet, die letzten davon im Moment ihres Todes, aus denen wir bestehen.

Ich erschauere!

Ob dieser Gedanken fange ich an zu zittern. Es ist einfach faszinierend, was alles geschehen musste, damit wir Heute hier herum tappen auf der Suche nach Wissen, nach Erkenntnis und ab und zu auch nach Weisheit.

Mein Zittern wird immer heftiger. Es ist so … es ist so … ES IST SO KALT!!! Verdammt, ich sitze ja schon über 4 Stunden hier draußen und mache mir eine geistige Notiz: Beim nächsten Mal vorher eine Thermokanne Tee brauen und mit raus nehmen! Sorgfältig packe ich meine Gerätschaften wieder ein.

Drinnen steht Mutter und grinst. Sie fragt, wie es denn so war und ich plaudere wie ein Wasserfall. Sie merkt wie ich friere und drückt mit einen heißen Tee in die Hand sowie ein kleines Stoffsäckchen! Nanu? Was ist da drin? „Das habe ich Dir gemacht”, sagt sie. ″Da ist Reis drin. Das legst Du in die Verpackung von deinem Fernrohr, das saugt die Feuchtigkeit auf, die sich jetzt auf dem kalten Metall sammelt.”

Ist sie nicht großartig? 😀 Beim Frühstück futter ich nur die Hälfte der sonst üblichen Menge. Kauen und Reden geht nicht zusammen! Wasserfall — Charly hat viel zu plappern über seine Erlebnisse letzte Nacht.

Danke!

Meine Eltern sind nun beide da oben bei den Sternen. Sie schauen herunter auf das Ding, das sie da fabriziert haben. Ich hoffe, ich habe sie nicht enttäuscht! Danke Mama und Papa, ihr seid nicht vergessen! ❤

Das Fahrerlaubniswetter

Der Himmel öffnet seine Schleusen.

Winter Gewittersturm mit Hagel

Nass!

Stellt euch vor, euer Bettchen steht in einer Wohnung, direkt unter dem Dach. Die Wolken ziehen sich zusammen und während ihr unter euer warmen Decke von schönen Zeiten träumt, klopfen die ersten Tröpfchen aufs Dach. In einem sanften Rhythmus bereitet euch dieser Klang …

AAAACH NEEEE! Stellt euch vor, Phil Collins spielt ein Drumsolo! Auf eurem Kopf! So schaut es bei mir gerade aus. Es scheint als hätte jemand den Bodensee über mein Örtchen gezogen und den Stöpsel entfernt. Wie soll einem bei so einem Wetter etwas vernünftiges einfallen, das ich hier schreiben könnte? Nein! So geht das nicht. 😦

Andere freuen sich über das Wetter. Die Hälfte der pariser Automobilisten dürfen sich nun auch wieder unter die andre Hälfte mischen. Und mir fällt immer noch nichts ein.

Na gut, ich wünsche euch ein wesentlich besseres Wetter und einen schönen, erfolgreichen Tag. Lasst es euch gut gehen.

PS:  Beschwerden an den Deutschen Wetterdienst

Kaffee und Blaubeerkuchen

Wer kennt das nicht?

So etwas muss doch jemand kennen!

Erst mal Entschuldigung, das ich euch Heute Morgen nicht bedient habe. Das hatte datenvolumige Gründe! Dafür kommt hier mit etwas Verspätung ein Kurzbeitrag. 😉

Ihr kennt das sicher auch … eine grauenhafte Formulierung, aber man sollte nicht glauben, wie oft sie doch zum Einsatz kommt! Hier wird mal Klartext gesprochen über die Dinge, die jeder kennt, oder nicht?

Der Beitrag hat mir echt ein Schmunzeln ins Gesicht gezaubert! 😀

In diesem Sinne, Morgen gibt es wieder einen richtigen Beitrag von mir, darf ich euch in der Zwischenzeit zu einem kleinen Nachmittagskaffee mit Blaubeerkuchen einladen (siehe Beitragsbild). Schönen Nachmittag noch!

Lost in real world!

Hier wie versprochen nun die Erklärung meines langen Schweigens:

Ich war jetzt leider ein paar Tage offline und hab euch mächtig vermisst. Weil ihr mich so lieb in die Bloggergemeinschaft aufgenommen habt, denke ich auch, das ich euch eine Erklärung schuldig bin. Ok, hier ist sie:

Alles fing an, mit einem Neustart nach einem Softwareupdate. Eigentlich alles ganz normal, bis hier her. Eine Kleinigkeit am Office müsste dringend verbessert werden, dieser Meinung war jedenfalls Microsoft. Also hab ich die höfliche Anfrage mal wie üblich abgenickt.

verwirrter Webstick

verwirrter Webstick

Ab hier ging es jetzt los … Nach dem Neustart meinte mein Webstick, der für meine Internetverbindung zuständig ist, es ginge ihm wohl nicht so gut und überhaupt wer bin ich denn? Bevor er mir die aufgeladenen Volumen/Zeitanteile am Internet zur Verfügung stellt, solle ich doch erst mal die PIN angeben, damit er wieder Bescheid weiß!

Hoppla! Warum jetzt das? Egal, die PIN ist auf so einem Zettel und der Zettel liegt genau — äh, also er lag da! Na klar, den darf ich nicht verlieren, den habe ich daher zwischen die wichtigen Unterlagen gesteckt, die sind nämlich im Regal. Dort ist der Zettel — oh! Sollte er jedenfalls sein. 😦

Panik ergriff mein Herz! Hatte ich das nicht schon mal erlebt? Natürlich und ich hatte mir fest vorgenommen Abhilfe zu schaffen. Das war damals so:

(Wolle dieses wichtige Dokument in meinen Laptoprucksack stecken, in dem alle ganz wichtigen PC-Sachen sind. Also mal dort hinein geschaut? Ach nein, damals war ja der Getränkelieferant dazwischen gekommen. Wollte für den Nachbarn Getränke liefern, aber der ist nicht da. Bezahlt ist alles, ob ich nur mal schnell die Tür …)

Ich glaube ähnliche Unterbrechungen hattet ihr sicher auch schon mal erleben müssen. Na gut, der Nachbar musste nicht verdursten und ich konnte endlich an meinem Blogbeitrag für den nächsten Tag arbeiten, die PIN war ja schon eingegeben, das Web stand zu meiner Verfügung. Irgend was war doch noch, oder?

Viele viele Tage, Wochen, Monate später kroch schon wieder so ein heimlicher Update heran. Hatte wohl gelauert auf den günstigsten Moment! Also nach dem unerwarteten Reset schnell wieder die PIN eingeben und — WO IST DER ZETTEL!!!

Ich suchte ihn an allen denkbaren Stellen. Nirgends war er zu finden. Im Laptoprucksack? (und hier entstand mein Kardinalfehler) Nein! Da war doch die Sache mit dem Getränkelieferanten. Also hast Du ihn nicht dort deponiert und er muss noch hier am Arbeitsplatz liegen!

Tja, ich hab ihn wirklich überall gesucht. An allen denkbaren Orten, auch unter dem Sofa, dem Beistelltisch usw. Dann gab ich auf. 😦

Die Tage vergingen, hämisch blinkend steckte der Stick im USB-Port und sein blaues Leuchten verhieß den Zugang zur Welt. Leider ging das nicht via Handy, das reicht gerade mal für die mobile Version von Facebook und auch das nur mit einschläfernder Geschwindigkeit, an richtiges Bloggen war überhaupt nicht zu denken. Tja Heute Morgen hatte ich dann einen sehr eigenartigen Traum: Ich drückte auf den Türsummer und horchte kurz in den Gang, den kleinen roten Zettel mit PIN und PUK immer noch in der Hand. Nachdem sich die Tür unten wieder geschlossen hatte, ging ich zum Arbeitsplatz, zögerte kurz und steckte den Zettel ganz fix in den Rucksack. Der hat so eine spezielle Innentasche für wichtige Dokumente, die separat abschließbar ist. Und weiter mit der Arbeit…

Das kann doch nicht wahr sein, oder? Sollte ich wirklich?

Webstick - Normalzustand

Webstick – Normalzustand

Schneller Kontrollblick: JA, DA IST ER! Unfassbar. Meine eigene Ordentlichkeit hat mir einen Streich gespielt. Ich hatte ihn tatsächlich an dem Ort verstaut, an dem ich ihn sofort finde, wenn ich ihn brauche! Ich fasse es nicht. Also gleich die PIN eingetippt und ab geht die Wutz. Es war überhaupt nicht notwendig gewesen so lange Leerlauf zu haben, wenn ich mich auf meinen Ordnungssinn verlassen hätte. Nun ja, das ist also die Geschichte. Alle wichtigen Dokumente befinden sich jetzt an Ort und Stelle, alles ist im Grünen Bereich und ich kann euch wieder mit meinen Geschichten den Nerv rauben. 😀

War das alles?

Funkmast für Mobilfunk

Funkmast für Mobilfunk

Fast! Gestern Abend kam es beinahe schon wieder zu einem Chaos. Nach 18:00 Uhr etwa war erneut keine Verbindung zu Vodafone! Was ist denn jetzt los? Nach einer halben Stunde hat sich dann herausgestellt das es an Vodafone lag, die hatten an meinem Funkmast scheinbar ein kleines Problem. Das ist aber behoben, meine Herzschmerzen allerdings noch nicht so recht.

In diesem Sinne wünsch ich euch einen schönen Start in den Freitag, möge er ein Freutag werden 😀

FaceApp? WhatsBook?

Guten Moin liebe Lesewillige!

Es war ja jetzt ein paar Tage krankheitsbedingt still um mich. Noch immer fühle ich mich nicht so recht auf der Höhe, aber dennoch muss ich mich angesichts dieser Horrormeldung mal wieder zu Wort melden. Weiterlesen

Mich gibt es noch!

Ja wirklich, mich gibt es noch.

Allerdings habe ich eine kleine Pause nötig liebe Lesewillige! Bitte habt Verständnis, im realen Leben sind ein paar kleine Sorgen aufgetaucht, die hier meinen Schreibfluss massiv stören. Sohnemann hat einen kleinen Versuch gemacht: Was ist härter? Meine Arme, oder diese Glasscheibe. Die Antwort hat er jetzt, aber leider auch ein paar Tage Krankenhausaufenthalt 😦

Keine Angst, ich bin bald wieder aktiv …

Update: Tim ist noch in der Klinik, aber auf dem Weg der Besserung. Morgen früh gehts auch bei mir wieder weiter … ich hätte da schon was auf der Pfanne 😉

Und noch mal vielen Dank für eure trostvollen Worte, ihr habt mir wirklich sehr geholfen 😀 ♥

Bin ich da drin???

Überraschung am frühen Morgen!

Nach einiger Zeit Abstinenz (es ist zeitlich einfach nicht machbar gewesen) logge ich mal wieder in Twitter ein. Meine Beiträge hier vom Blog werden dort ja immer automatisch gepostet, also schaue ich mal nach, was sich dort getan hat …

Twitter Deutschlandtrends: #Schwarzer ist drin!

Überraschung am frühen Morgen!

Kurz mal drüber schauen, Direktnachrichten prüfen, wer ist online? — Da trifft mich doch fast der Schlag!

Ich habe es geschafft! Bin in den Twitter – Deutschlandtrends gelandet. *freu* Das darf doch gar nicht wahr sein! 😀 Bin ich jetzt berühmt?

Aber dann kommen erste Zweifel auf. Moment mal, ich bin doch als @CharlySCH dort angemeldet, Nickname „Piccard mit ZwoC” und im selben Moment dudelt aus dem Radio eine Meldung über Alice Schwarzer, mit der ich weder verwandt noch verschwägert bin. Das haut mich mit einem Schlag wieder zurück, auf den steinigen Boden der Tatsachen. Na ja, immerhin ein Hochgefühl für knapp 30 Sekunden. Hin und wieder braucht es scheinbar so ein Ereignis, damit man wieder richtig wach wird. 😉

Ich wünsche euch einen wunderbaren Tag liebe Lesewillige!

Gesichtsbuchlogo

4. Februar 2004 – ein ganz normaler Tag

Ein Tag wie jeder andere?

Nicht ganz, auch wenn man damals noch gar nicht absehen konnte, was denn da auf viele von uns zukommen würde. Damals brachten Dustin Moskovitz, Chris Hughes, Eduardo Saverin und Mark Zuckerberg so ein kleines „Netzwerk” online, das sich im Laufe der Zeit zu einem Giganten mausern sollte!

Das Buch der Gesichter war geboren!

FB - Daumen hoch

FB – Daumen hoch

Von da ab ging es los und Heute ist es mit 1,23 Mrd. Mitgliedern unter den fünf am häufigsten besuchten Websites der Welt!

Aus einem, von vielen anderen sozialen Netzwerken ist ein Koloss geworden, der in aller Munde ist, ständig aus dem einen oder anderen Grund in den Schlagzeilen steht, angeblich nie so richtig funktioniert, uns alle ausspioniert, eine Gelddruckmaschine geworden ist und auch den Offlinern (ja es soll sie tatsächlich geben!) ein Begriff ist, mit dem sie etwas anfangen können.

Aber auf mich hat das natürlich keinen Einfluss!

Neeeein, natürlich nicht! 😉 Ok, ich bin ehrlich, es hat sogar einen sehr großen Einfluss gehabt. Mehr oder weniger ist es daran schuld, das ich Heute (noch) da lebe, wo ich jetzt lebe und demnächst meinen Weg in den hohen Norden nehme. Es ist nicht der Grund, aber immerhin der Auslöser. Hin und wieder laufen im Buch der Gesichter auch Engel herum, die dann mit einem ganzen Herz voller Liebe das eigene, kranke, kaputte Herz wieder in Gang bringen.

So gesehen, habe ich dem „Blauen Buch” ein neues Leben zu verdanken — indirekt zumindest, es hat aber die Grundlage dafür geliefert! 😀

In diesem Sinne: Alles Gute zum Geburtstag!

Habt ihr ähnliche Erfahrungen, liebe Lesewillige? 😀

Was bringt die Woche?

Hin und wieder taucht diese Frage auf.

Eine Antwort dazu gibt es in den seltensten Fällen, denn erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Der dichteste Dichter der deutschen Geschichter...

Der dichteste Dichter der deutschen Geschichter…

Das wusste auch schon einer der größten deutschen Dichter! Also zerbrecht euch nicht den Kopf, was die Zukunft bringen mag, sie wird auf jeden Fall kommen und was habt ihr dann von einem zerbrochenen Kopf?

„Bedenkt, Ihr habet weiches Holz zu spalten.” – Faust I, Vers 111

Ich wünsche euch eine schöne, stressfreie und erfolgreiche Woche liebe Lesewillige! 😀

Smartphone

Schule und Smartphone.

Ab wann sollten Schüler zwingend für die Schule ein Smartphone benötigen?

Erst einmal Entschuldigung, das mein üblicher Morgenbeitrag so spät kommt, aber in meiner Gruppe „Computerlabor” auf Facebook hat sich aus einer Frage über WhatsApp eine Diskussion zum Thema Schule und Smartphones entsponnen. Ich wollte erst einmal abwarten, was sich da noch entwickelt… 😉

Smartphones notwendig für die Schule — aber ab wann?

Vor nicht mal 20 Stunden kam es in meinem Computerlabor auf Facebook zu einer interessanten Diskussion. Wie sollten Schüler und Lehrer mit Informationsaustausch via Smartphone umgehen?

Schülerin ruft Hausaufgaben via Handy ab.

Schülerin mit Smartphone. Hausaufgaben via Handy?

Es war die Rede davon, das die Schüler in einer Gymnsasialklasse ein Smartphone benötigen, weil der/die Lehrer/in damit die abfotografierten Arbeitsblätter an die Schüler verteilt. Dazu wird das Programm mit dem <ironiealarm> aller höchsten Datenschutzfaktor </ironiealarm> nämlich WhatsApp verwendet. Vielleicht denken die Lehrer aber noch mal über die Wahl der Nachrichtenapp nach, es gibt auch welche, die bei der Übertragung eine Verschlüsselung verwenden und nicht von jedem halbwegs begabten Hacker, oder schlimmer noch, von Regierungsorganisationen einfach geknackt werden können!

Tatsache ist: Dort werden Daten vollkommen unverschlüsselt übertragen und mit ein wenig Wissen und Geschick, was man zum Beispiel den Jungs von der NSA und sogar unserem deutschen BND unterstellen könnte, hätte man dort eine lustige Unterhaltung am Computer, im Falle eines langweiligen Regennachmittags.

Diese Zeilen waren der Auslöser:

[…] Ha! Ha! Sie haben es mittlerweile geschafft, dass die letzte bis dato zufriedene smartphonelose Schülerin aus der Klasse zu Weihnachten nun auch eines bekam, weil es ihrer Mama auf den Geist ging, dass ständig der Whats App. Ton an ihrem Handy zu hören war, ständig die Tochter ihr Handy in den Händen hatte, oder, alternativ, Kind nichts von den Aktivitaeten mitbekommen hat … Ich finde es gelinde gesagt Kacke, dass man SO die Jugend vors Smartphone fesselt, und das von einer mathestudierten Pädagogin!

Das hat zu einer angeregten Debatte bezüglich Datensicherheit, Informationsweitergabe und Kontrollfunktionen über die Schüler geführt. Es kommt meiner Meinung nicht so gut, wenn der Lehrer den Schülern das Arbeitsblatt sendet, mit dem Auftrag sofort an die Arbeit zu gehen, und die Antwort eines Schülers / einer Schülerin lautet: „Natürlich, sobald ich mir dem Mathebogen fertig bin, das dauert nicht mehr lange” — gesendet von „Hintertupfingerer Baggersee”. Ihr seht, da läuft etwas verkehrt! Es besteht dringender Nachholbedarf bezüglich Informationen über die „Öffentlichkeit” der Daten, deren Sicherheit und der Techniken, wie das zu handeln ist, um die Gefahren so gut wie möglich zu minimieren.

Aber warum WhatsApp, und was läuft schief?

Nun, ich bezeichne mich mal als Techno-Freak, Nerd, Geek, Technokrat, wie man es auch nennen mag. Hier steh ich nun, ich kann nicht anders! Aber das bedeutet auch: ICH BEHERRSCHE DIE TECHNIK, NICHT ANDERS RUM! Die Frage ist nun: Kann man Schülern und Studenten, die nur diesen Zusammenhang sehen: „Hat jeder + hat Lehrer + brauch ich zum Unterricht → WhatsApp!” begreiflich machen, was sie da tun, was sie da aufgeben, auch wenn es (vom Hersteller, vom System) verharmlosend dargestellt wird?

Ein verantwortungsvoller, bewusster Umgang mit den modernen Kommunikationsmedien ist meiner Meinung nach Heutzutage absolute Pflichtübung. Man kann nicht einfach ein Handy verbieten, ohne das seine Kinder gravierende Nachteile hinnehmen müssten, aber man kann den Kids klar machen, was alles dahinter steht, was mit der Privatsphäre passiert und auf welche Dinge sie achten sollten.

Auf der anderen Seite ist das aber auch eine Herausforderung an uns! „Wie sag ich’s meinem Kinde?” Also müssen sich Eltern dem Thema stellen, sich selbst schlau machen, damit sie es weitergeben können. Handys gehören Heute zum Leben dazu und sind nicht mehr weg zu denken, das ist Fakt! Als vor 100 Jahren auf den Straßen alle Stunde mal ein langsames knatterndes Fahrzeug vorbei kam, dachte niemand daran, das Eltern eines Tages das sichere Verhalten im Straßenverkehr beibringen müssen. Heute eine selbstverständliche Erziehungsaufgabe.

Genau so sieht es im Bereich EDV, Kommunikation, Datensicherheit aus. Fangen wir also an und machen uns schlau, für unsere Kinder. 😉

Profilbildwirrwarr!

Erst einmal: Entschuldigung!

Ich bin viel zu spät! Normalerweise erwartet ihr meinen Tagesbeitrag am Anfang des Tages, aber dieses mal ist etwas dazwischen gekommen. Ich warte noch auf ein „OK” einer Facebook – Freundin um einen Teil ihres Textes verwenden zu dürfen. Hier wird nichts gebloggt, wofür ich keine Erlaubnis habe!!! Sobald sie da ist, wird das nachgeliefert! 😀

Also dann mal ein anderes Thema:

Einige von euch wissen es vielleicht: Ich bin ein Asperger Autist. Keine Angst, ihr könnt ruhig weiter lesen, das ist nicht ansteckend! Ich sehe mich auch nicht als Bekloppten, der sich im Leben nicht zurecht findet, auch wenn das die Blöd – Zeitung und andere Boulevard Medien anders sehen! Aber es gibt gewisse Dinge, die bei mir anders laufen, GANZ ANDERS!

Ein Punkt muss ich jetzt mal erwähnen, da es Gestern und Heute auf Facebook passiert ist. Ich hasse es, wenn jemand sein Profilbild ändert!!!

Miserable Fotomontage: Mein Onkel vom Mars (US-Serie) und Captain Picard (TNG Enterprise)

Miserable Fotomontage: Mein Onkel vom Mars (US-Serie) und Captain Picard (TNG Enterprise)

Hin und wieder kommt es vor, das gewohnte Profilbilder auf Facebook verschwinden. Dann kommen Neue nach. Sofern es wie hier ein sehr, sehr gut bekanntes Gesicht ist, mag das gerade so noch gehen, aber wenn dann statt des gewohnten Anblicks auf einmal ein kaum erkennbares Mini-Bildchen auf freiem Feld, oder gar ein bisher unbekannter Gegenstand, statt des gewohnten Gesichts erscheint, da setzt es bei mir aus. Ich komm nicht mehr klar und mache mir bei einer entsprechenden Änderungs – Meldung von Facebook gleich eine Notiz: Name „Sowieso” hat neues Profilbild. Das bleibt dann ein paar Tag, manchmal sogar Wochen neben dem PC liegen, bis es endlich wieder drin ist! Falls sich das Bild zwischen drin noch mal ändert … UFF! In dem Fall bitte ich alle Freunde um Entschuldigung, wenn vielleicht mal die falsche Anrede, oder der Falsch Name im Dialog landet. Das ist für mich der pure Horror, der nur noch durch mehrere gleichzeitige Änderungen, mehrerer Bilder übertroffen wird. 😦

Was tun sprach Zeus?

Eigentlich gar nichts, wer bin ich schon als das ich jemand Vorschriften machen darf, das ist Privatsache! Mir bleibt nur Lernen, Einüben, NACHDENKEN! Das mag mit meiner Gesichtsblindheit zusammen hängen. Es kann passieren, das ich in der Öffentlichkeit jemand kennen gelernt hab, der mir etwas später wieder in einer ganz anderen Situation begegnet. BUMM The same procedure as on Facebook Mister Charly? Natürlich! Die selbe Prozedur! Da kommt mir jemand in anderer Kleidung entgegen, als wir uns kennen lernten, grinst mich an, ich grinse automatisch zurück und grüble wer das ist, er nickt und geht vorbei, ich nicke und gehe vorbei. Gerettet!

Und wenn nicht?

Spricht er mich aber an: „Ja, ich hab das so gemacht wie Du gesagt hast, es geht jetzt! …” Ohmpf! Dann gehe ich zwar auf das Gespräch ein, aber es entwickelt sich zu einem Quiz. Was habe ich empfohlen? Wann? Warum? Was war das Problem? Falls sich die Namenserinnerung nicht einstellt, dann gibt es pauschale Freudensäußerungen mit „Prima! Das ist aber schön! Also bis demnächst mal wieder 😀 ”, und ich gehe.

Das ist wirklich nicht böse gemeint, aber ich kann Gesichter und Namen nicht richtig zuordnen, so lange es nicht eine längere Freundschaft ist und auf Facebook beginnt die Namens — Freundschaft in dem Moment, in dem sich das Profilbild ändert. Sorry! 😦

Charly Schwarzer

29. Januar 2014

Nennt man das Schreibblockade?

Die Schneeeule ist traurig, weil sie nur vier e hat.

Traurige Schneeeule

Mir will Heute einfach kein Thema einfallen! Ist das jetzt die berühmte Schreibblockade, die mich da fertig machen will, oder einfach nur mangelnde Konzentration auf Grund der Migräne, die mich schon seit Gestern Nachmittag plagt? „Schmöschtedasnicht”! Das ärgert mich gewaltig.

Also tippe ich einfach mal drauf los, in der Hoffnung es möge vielleicht doch etwas heraus kommen …

Also los: „Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur, adipisci velit, …”

Ach ne, lassen wir das lieber. Einen schönen Tag wünsch ich euch liebe Lesewillige und bis Moin. 😉

Ente auf Frühlingswiese

Einen wunderschönen Tag liebe Lesewillige!

Möge dieser Sonntag so schön sonnig weitergehen,

Lasst die Blume im Topf

Lasst die Blume im Topf

wie der Samstag gestern zu Ende ging. Zumindest hier war das der Fall. Lasst es euch gut gehen, was immer ihr Heute auf dem Plan stehen habt und meidet Stress und Unruhe. Montag wird es noch früh genug. 😉

Ich hoffe Heute auch auf einen ruhigen Tag, der Montag lauert früh genug. Heute keine Störung, nur für meine Freunde auf Facbook da sein und den Tag einen guten Mann sein lassen … wobei das auch schon wieder ein interessantes Thema für einen Beitrag gäbe, wie macht man aus einem Tag einen guten Mann und was hat Monsanto damit zu tun?

Aber lassen wir das Heute! Bis dann dann … 😉

Symbolbild: menschliches Gehirn

Oh Kall, moi Trobbe!!!

Statushinweis:

Siluette eines nervösen Menschen

Ich bin nervös!!!

Wollte nur schnell Bescheid geben, das ich Heute ab ca. 15:00 Uhr erst mal für ein paar Tage nicht erreichbar bin.

Habe ein paar wichtige Dinge zu erledigen und hoffe, das alles glatt geht! Mein Hirn ist gerade am rotieren!

Ich melde mich wieder, sobald alles im positiven Sinne erledigt ist, liebe Lesewillige. Die Nervosität ist schon heftig, daher Heute mal leider keinen Beitrag, da fehlt mir im Moment etwas der Sinn dazu. Nicht traurig sein. Lebbe geht weider …

Habt noch einen schönen, nicht all zu stressigen Montag. 😀

Fluppe (Zigarrette)

Ja, ich rauche!

Das ist weder ein Grund das nachzumachen …

… noch einer, mich so lange bearbeiten zu wollen, bis ich wieder ein braver, gesund lebender Bürger bin. Ich versuche ja auch keine Veganer wieder zu „normalen Menschen” zu machen. 😉

Benzinfeuerzeug

Benzinfeuerzeug

Jetzt nach dem Kaffee, gibt es Sonntags eigentlich nichts gemütlicheres für mich, mir eine Fluppe anzuzünden und mich dann gemütlich mit dem Klapprechner auf das Sofa zurück zu ziehen. Wie gesagt eigentlich, da liegt das Problem!

Ich bin Selbst – Stopfer, also fülle mit einem kleinen Maschinchen meine Zigarettenhülsen selbst. Wenn ich eines nicht mag, dann diese blöde Unsitte, die jetzt vor ein paar Jahren eingeführt werden musste, weil es die Muddi so wollte, das die Fluppen jetzt zwei Stellen haben, an denen sie ausgehen sollen. Der normale Raucher ist ja auch viel zu blöd um seine Zigarette tief genug in den Ascher zu legen, wenn er die Stätte der Raucherzeugung mal kurz verlässt. Es bestünde ja sonst die Gefahr, dass das Haus, der Ortsteil, das Stadtviertel, die ganze Stadt, das Bundesland ja sogar ganz Deutschland ein Raub der Flammen wird! Was hatten wir früher für ein Glück, als es das noch nicht gab, das wir nicht einfach sterben mussten!

Mittlerweile sind die Zigaretten allerdings noch gefährlicher geworden. Dieser Flamm-Lösch-Ring besteht aus einem etwas stärkeren Stück Papier und genau an dieser Stelle reißt normalerweise immer die Glut ab und fällt auf den Boden. Das war früher nicht der Fall und nervt gewaltig. Aus diesem Grunde stopfe ich selbst und hab damit dann keine Probleme. In den Hülsen zum Stopfen ist das nicht eingearbeitet. Es würde mich wirklich mal interessieren, wie viele Brände bereits durch herunter gefallene Glut ausgelöst wurden. Wenn Du etwas gegen Raucher hast, Raute, dann sag das doch gleich! Aber da bekommst Du ja dann Ärger mit einem Deiner Chefs, mit Remtsma, oder American Tobaco, gell? Jede Aktion, die sich gegen Tabaksteuerzahler richtet, gefährdet Arbeitsplätze in der Tabakindustrie! Ist schon ein Scheiß schöner Job, das mir der Bundeskanzlerette, gell? 😉

Wo liegt nun das Problem?

Mein Problem liegt leider an ganz anderer Stelle — ICH HABE KEINEN TABAK MEHR!!! — Frust! Und Morgen ist Feiertag, also immer noch keine Chance auf losen Tabak. Man hats nicht leicht als Raucher, wird ausgenommen, gemobbt und jetzt auch noch das!

Aschenbecher

Aschenbecher

Die Rückseite des Jahres

Jahresrückblick 2013

In dieser Zeit sprießen sie wieder überall wie  die Pilse aus dem Zapfhahn: Die Jahresrückblicke. Wer bin ich schon, als das ich mich dieser Tradition verweigern dürfte?

Auch wenn das voraussetzt, das ich mich jetzt aus meinem bequemen Bettchen erheben und persönlich nachsehen muss, werde ich es tun. Hier ist das Ergebnis meines Rückblicks:

„Königs-Grenadille (Passiflora quadrangularis L)

Passionsfrucht

Passionsfrucht

Die Königs – Grenadille auch Riesen – Grenadille  oder Barbadine genannt, ist eine ausdauernde, schnellwachsende Kletterpflanze aus der Familie der Passionsblumengewächse. Ihr vierkantiger, kräftiger Stängel  verholzt an der Basis; die glatten, gegenständig” … Wie bitte? Was das soll?

Das ist mein Jahresrückblick. Genau das steht auf der letzten Seite meines Jahreskalenders, ich blicke also auf mein Jahr zurück. Den Kalender bekam ich Anfang des Jahres, als Werbegeschenk von meiner Apotheke. Nicht gerade ein Kalender, wie ich ihn mir selbst kaufen würde, aber als geschenkter Gaul eigentlich optimal.

Wie ist denn nun mein Jahr wirklich verlaufen?

Also im Prinzip genau wie das Jahr davor in das was noch kommen wird. Gesundheitlich geht es mir nicht so berauschend gut, der Blutdruck schwankt trotz der halben Apotheke, die ich täglich schlucken muss unberechenbar auf und ab. Wenn ich die Chemie nur eine Stunde zu spät nehme, dann rast die Pumpe wieder. Das wird mir wohl erhalten bleiben, bis ich doch mal irgendwann ins grüne Zeug auf der Wiese beiße.

Sonst ist eigentlich alles wie immer, außer das ich gegen Ende des Jahres mit dem Bloggen angefangen habe und dort meinen geistigen Abfall (wie diesen hier) entsorge. In der Hoffnung euch nicht zu sehr zu langweilen, bleibe ich dabei, auch wenn ab und zu mal ein paar Tage Pause zwischen den einzelnen Beiträgen liegt. Ich mache das ja nur zum Spaß und nicht um damit Geld zu verdienen.

Ein überaus wichtige Änderung wird sich hoffentlich so bald als möglich einstellen. Ich hoffe bald mit meiner Freundin zusammen zu ziehen. Sie lebt leider recht weit von mir entfernt, allerdings in einer Gegend, die ich sehr mag. Sobald alles Nötige an Bürokratie erledigt ist, pack ich hier meine Sachen …

Das war jetzt also nicht nur ein Jahresrück-, sondern auch ein Vorblick. Aber warum auch nicht, immerhin steht ganz am Ende des oben zitierten Kalenders noch eine kleine Übersicht über die Jahre 2014 und 2015. Was die können, kann ich genau so gut. 😉

Ich wünsche euch, liebe Lesewillige, einen „guten Rutsch“ in das neue Jahr und einen möglichst optimalen Start. Mögen euch die Schreibblockaden immer verschonen und Falls doch mal eine zuschlägt, dann schaut mal in dieses wunderbare eBook  von PR-Doktor Kerstin Hoffmann, die vielen von Euch keine Unbekannte sein dürfte.  Da stehen tolle Tipps drin, wie man dem Teufel Schreibblockade begegnen kann. Auch auf Twitter zu finden unter dem Hashtag #bloCKparade. Das Buch ist eine kostenlose Zusammenfassung aller ca. 80 Beiträge im Rahmen dieser Blogparade. 246 Seiten guter Lesestoff!

In diesem Sinne: „Rutscht gut noi“, wie meine  Dialektgenossen sagen würden. 😉

Prinz Franz Albrecht August Karl Emanuel von Sachsen-Coburg und Gotha, Herzog zu Sachsen, genannt Albert steht auf seinem Sockel und überwacht den Coburger Weihnachtsmarkt

Die großen Kleinen

Woran sieht man wie die Zeit vergeht?

Wenn die Kinder in die Höhe schießen! Das geht aber so schnell, wenn sich die „Pupsität” bei den Kindern langsam bemerkbar macht.

Du lieber Himmel, was sind die groß geworden! :D

Du lieber Himmel, was sind die groß geworden! 😀

Aber Eins nach dem Anderen. Gestern, am 21.12. kamen mich meine Kiddings besuchen. Der Start gestaltete sich etwas schwierig, da wir uns eigentlich um 9:00 Uhr treffen wollten, so jedenfalls der Plan …

An diesem Samstag, kurz vor Weihnachten, wenn am Montag der erste Tag der Weihnachtsferien ist,  wenn alle schon die Geschenke gekauft haben, allgemeine Ruhe einkehrt, herrscht natürlich absolute Ruhe auf den bayerischen Autobahnen. Von Aschaffenburg nach Coburg ist es also höchstens eine Strecke von einer Stunde.

Denkste! Um 12:30 Uhr sind sie endlich hier ein getrudelt. Na klar, alle fahren in den Weihnachtsurlaub, alle müssen noch Geschenke kaufen und damit konnte ja niemand rechnen. Oder doch nicht? Na wie auch immer, endlich waren sie da.

Wir haben erst mal was gegessen und uns dann auf den Weg nach Coburg gemacht. Dort war es genau so proppenvoll wie auf der Autobahn, aber immerhin konnte man sich noch durch kämpfen. Wir haben den kompletten Markt umrundet, mehr als einmal war leider gar nicht möglich, und uns alle Stände angeschaut.

Mein Kurzen sind mir nicht von der Seite gewichen. Es war ein wunderbarer Tag. 😀